Im Nordsee-Badeort Blankenberge setzt die Polizei wieder Pferdestreifen ein, wenn dort bei schönem Sommerwetter viel los ist. Die Patrouillen zu Pferd werden auch am Strand zu sehen sein und sollen dazu dienen, das Sicherheitsgefühl zu stärken. Dass hier wieder Pferde eingesetzt werden, ist überraschend, denn vor einigen Jahren wurde diese Art Polizeieinsatz nach Beschwerden über Pferdeäpfel eingestellt.
Wenn viel los im Ort ist, dann setzt die Polizei von Blankenberge wieder Pferdestreifen ein
Seit einigen Tagen sind in Blankenberge am Nordseestrand wieder Polizistinnen und Polizisten zu Pferd zu sehen. Die Lokalpolizei bekommt hier Hilfe von der berittenen Einheit der belgischen Bundespolizei und zwar immer dann, wenn die Zahl der Badegäste besonders hoch ist.
Die Rückkehr der Polizeipferde in Blankenberge ist überraschend, denn vor einigen Jahren wurde diese Art Einsatz nach Beschwerden über Pferdeäpfel am Strand beendet, wie der Korpschef der Lokalpolizei, Dimitry Vandamme angibt: „Es stimmt, dass sich einige Leute davon belästigt fühlen, doch wir haben eine Lösung gefunden. Wir arbeiten dabei mit dem Kommunaldienst der Stadt zusammen. Wenn es zu Beschwerden kommt, können wir die Stadtarbeiter darum bitten, so etwas aufräumen zu gehen.“
Es geht allerdings nicht darum, jeden Pferdeapfel wegzuräumen: „Wir machen das nur bei Beschwerden. Ansonsten überlassen wir das der Natur, die dann ihre Arbeit machen soll…“
Mehrwert bei Hochdruck in der Stadt
Die Polizeizone Blankenberge/Zuienkerke ist der Ansicht, dass die Pferdestreifen in Sachen Sicherheit bei hohen Besucherzahlen für einen Mehrwert sorgen: „Tiere sorgen immer dafür, dass die Leute schneller gegenüber den Beamten reagieren. Sie sorgen für eine Verbindung.
Die Polizei reitet mit ihnen aber nicht nur am Strand, sondern zeigt sich auch in den Wohnvierteln von Blankenberge: „Wir patrouillieren nicht bei Flut am Strand, wenn dort viele Leute sind. Dann ist da einfach nicht genug Platz, vor allem nicht zwischen Pier und dem Pfahlbau an der Hafeneinfahrt, wo sich die meisten Besucher aufhalten“, so der Korpschef des Badeortes. An den anderen Standbereichen kommen die Pferdestreifen problemlos durch.
