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Die Grundwasserpegel in Flandern sind noch immer ausreichend hoch

Die Grundwasserpegel bergen in Flandern derzeit noch keine Sorgen. Im Juli hatten sie eine Rekordhöhe erreicht und der lokal recht heftige Niederschlag der letzten Wochen lässt weiter Wasser nachfließen. 

Andreas Kockartz
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Grundwasser ist in Flandern aktuell reichlich vorhanden und zeigt hohe Pegel für diese Jahreszeit. Dies ist dem neuen Wasserbericht der flämischen Umweltgesellschaft (VMM) zu entnehmen. Über ganz Flandern verteilt zeigen 25 % der Messstationen hohe Pegel und 55 % sogar sehr hohe Stände. Insgesamt weisen 99 % aller Messstationen normale Pegel für diese Zeit im Jahr auf.

Für die Wasserverwaltung ist dies sowohl eine gute, als auch eine schlechte Nachricht, so Katrien Smet von der VMM: „Die Sättigung des Bodens kann hier und da vielleicht zu Problemen führen. Doch für die Natur ist diese Situation absolut gut. Die hat das Wasser nötig und ein Mangel sorgt eigentlich für mehr Probleme.“ Auch die durchschnittlichen Pegel der nicht schiffbaren Wasserläufe ist zufriedenstellend, sprich normal bis hoch.

Limburg

Die Provinz Limburg, wo die Grundwasserpegel derzeit besonders hoch stehen, war in den vergangenen 3 Monaten die nasseste Region Flanderns. Allerdings ist dort, genauer im Ortsteil Kanne bei Riemst an der Grenze zur Wallonie, auch der niedrigste Pegel zu finden. Gemeinsam mit den wallonischen Kollegen versucht die flämische Umweltgesellschaft heraus zu finden, woran das denn liegen könnte. 

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