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Fahrgastverbände fordern den Erhalt der Schalter in den belgischen Bahnhöfen inklusive Personal

Der Fahrgast- und Pendlerverband Navetteurs.be und die christliche Eisenbahnergewerkschaft CSC-Transcom fordern den Erhalt der Fahrkartenschalter in den Bahnhöfen der Region Brüssel-Hauptstadt und in der Wallonie. Zudem, so der Appell, sollten die Schalter in den Bahnhöfen der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB ausreichend besetzt bleiben.

Andreas Kockartz
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„Die NMBS verpflichtet ihr Schalterpersonal dazu, ihre Schalter zu verlassen, um den Bahnreisenden dabei zu helfen, ihre Fahrkarten an den Automaten zu kaufen. Auch wenn diese Herangehensweise nicht neu ist, muss man sich in der Zeit Sorgen machen, in der die Abonnements erneuert werden müssen. Wir wollen mit Nachdruck darauf hinweisen, dass die Anwesenheit des Personals an den Schaltern essentiell ist, um den Kunden eine qualitative Dienstleistung zu bieten“, heißt es bei Navetteure.be und bei CSC-Transcom, der frankophonen Sparte der christlichen Gewerkschaft in Belgien.

Nach Ansicht der beiden Interessensvertreter unterstreichen der Fahrkartenverkauf und einige kürzlich erfolgte Computerstörungen im System die Notwendigkeit von Schaltern mit ausreichender Besetzung durch Bahnhofspersonal.

Nicht zuletzt schrieb der belgische Mobilitätsexperte Kris Peeters erst vor kurzem in einem Kommentar in der flämischen Tageszeitung De Standaard, „dass nicht besetzte Bahnhofe kalt, ungesellig und kundenunfreundlich sind.“ Die beiden Verbände rufen das Management und die Direktion der belgischen Eisenbahngesellschaft dazu auf, ihre Strategie auf dieser Ebene zu überdenken. 

Kürzlich erst kündigte die belgische Bahn an, in zahlreichen Bahnhöfen den Verkauf von internationalen Fahrscheinen einzustellen und die Schließung von Fahrkartenschaltern in kleinern Bahnhöfen in unserem Land ist auch nicht neu. 

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