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Schockierende Aktion

Schockierend: Club Brügge-Hooligans quittieren Antirassismusaktion bei Standard Lüttich mit Nazi-Gruß

Der harte Kern der Anhängerschaft des belgischen Erstliga-Fußballvereins Club Brügge sorgte am Wochenende für einen Eklat vor dem Anpfiff zum Spiel gegen Standard Lüttich. Als im Stadion in Sclessin eine Antirassismusaktion angesetzt wurde, bei der sich die Spieler auf dem Feld Masken anzogen, zeigten eine Hooligans einen Nazi-Gruß.

Andreas Kockartz
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Dabei handelte es sich um den sogenannten Kühnen-Gruß, eine Variante des Hitlergrußes. Damit zeigten sich Teile des harten Kerns des Brügge-Anhangs von ihrer fiesesten Seite. Der Vorstand von Club Brügge verurteilte diesen Vorgang inzwischen auf das Schärfste.

Die Spieler von Standard Lüttich waren am Sonntag mit rund 300 Jugendspielern, die allesamt Masken trugen, um gegen Rassismus aufmerksam zu machen, aufgelaufen. Daraufhin streckten zahlreiche Club-Hooligans ihren Arm mit drei Fingern in die Luft. Die ist ein rechtsradikaler Gruß, Kühne-Gruß genannt. Dieser ist nach dem deutschen Neonazi Michael Kühnen benannt.

Dieser Vorgang wurde fotografiert und gefilmt und tauchte rasch in den sozialen Medien auf. Club Brügge will die Polizei bei den Ermittlungen gegen die Übeltäter unterstützen, heißt es in einer Mitteilung: „In der blau-schwarzen Familie ist kein Platz für Rassismus.“

Dies ist nicht der erste Vorfall in diesem Zusammenhang. Im Juli hatte ein Club Brügge-Hooligan im Supercup gegen Union den Hitlergruß gezeigt. Inzwischen konnten die Verantwortlichen von Club Brügge 24 der betroffenen Hooligans identifizieren. Der Verein hat ein Verfahren in Gang gebracht, mit dem allen in dieser Frage überführten ein Stadionverbot auferlegt werden soll.     

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