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Ingrid Caeckaert: 1991 ermordet - Ein Fall, der bisher ungelöst blieb
Inland
Justiz

Ein 33 Jahre alter Mordfall wird neu aufgerollt: DNA-Proben von 150 Männern

Polizei und Justiz werden im Rahmen der neu aufgenommenen Ermittlungen im Mordfall an Ingrid Caeckaert im Jahr 1991 bei 150 Männern DNA-Proben nehmen und diese analysieren, wie die Staatsanwaltschaft Gent mitteilte. Dies meldet die flämische Tageszeitung Het Laatste Nieuws in ihrer Freitagsausgabe.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ingrid Caeckaert wurde im Jahr 1991 mit dutzenden Messerstichen in ihrer eigenen Wohnung in Knokke an der belgischen Nordseeküste umgebracht. Dabei wurde der Täter ebenfalls verletzt und ließ eine Blutspur zurück. Das bedeutet, dass die Justiz über eine DNA-Probe verfügt. Bislang allerdings konnte der Täter niemals überführt werden.

Bisher konnte DNA nur 1 zu 1 verglichen werden, doch dank des neuen belgischen DNA-Gesetzes können heute auch männliche Y-Chromosome von Familienmitgliedern eines mutmaßlichen Täters gematcht werden.

Das kann dafür sorgen, dass einige bisher ungelöste Mordfälle wieder in Bewegung kommen und in Zusammenhang mit den wiederaufgerollten Ermittlungen in Fall Caeckaert werden jetzt 150  DNA-Proben von Männern genommen und analysiert bzw. mit der Blutprobe vom Tatort in Knokke 1991 verglichen.

Die Genter Generalstaatsanwältin Céline D’havé sagte dazu, dass sich die 150 Betroffenen, die dazu aufgerufen werden, diesem Vorgang freiwillig unterziehen. Wer sich weigert, eine DNA-Probe entnehmen zu lassen, kann später allerdings auf juristischem Weg noch dazu verpflichtet werden.

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