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Gewinnrückgang bei Brussels Airlines

Luftfahrt: Gewinnrückgang bei Brussels Airlines - Ersatzteilprobleme bei TUI fly in Deurne

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines verbuchte im 2. Quartal 2024 einen Rückgang der Gewinne. Zwischen April und Juni erzielte die 100%tige Lufthansa-Tochter einen operativen Gewinn von lediglich 12 Mio. €. Derweil muss die belgische Filiale der Charterfluggesellschaft TUI fly die vom Antwerpener Regionalflughafen in Deurne ausgehenden Flüge vom Brussels Airport aus durchführen. Dies ist eine Folge von Ersatzteilproblemen. 

Andreas Kockartz
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Brussels Airlines verbuchte im zweiten Quartal 2024 nur einen operativen Gewinn von 11,6 Mio. €. Im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum ist dies stark rückläufig, denn seinerzeit wurde ein Gewinn von rund 31 Mio. € eingeflogen.

Die Lufthansa-Tochter begründet diesen Gewinnrückgang auch mit Nachschubproblemen bei der Ersatzteilversorgung. Durch ausgefallene Flüge habe man weniger Fluggäste befördern können. Allerdings rechnet Brussels Airlines bis zum Jahresende mit guten Gewinnen. Die Nachfrage nach Flugreisen bleibe hoch, heißt es bei der Fluggesellschaft und man gehe von ähnlich hohen Zahlen aus, „wie im Rekordjahr 2023.“

Inzwischen hat die BA einen zusätzlichen Airbus A330 in die Flotte aufgenommen und mit Nairobi gibt es hier auch ein neues Flugziel. 

Ersatzteilprobleme bei TUI fly in Deurne

Bei Ersatzteilproblemen kann die belgische TUI-Sparte ein Wörtchen mitreden. Bis Anfang Oktober werden alle Flüge, die eigentlich von und Deurne (der Antwerpener Regionalflughafen) ausgehen, zum Nationalflughafen in Zaventem verlegt.

TUI fliegt von Antwerpen aus mit Maschinen des brasilianischen Herstellers Embraer. Seit dem vergangenen Jahr hat TUI fly dort 3 neue Flugzeuge vom Typ Embraer E195-E2 in Dienst. Doch im Laufe der Zeit erlitten 2 der 3 Maschinen Pannen. Doch aktuell bekommt TUI nicht die passenden Ersatzteile aufgrund eines weltweiten Ersatz- und Bauteilemangels für Flugzeuge.

Da aber die Start- und Landebahn in Deurne für die TUI fly-Boeing-Maschinen zu kurz ist, muss die Gesellschaft zum Brussels Airport ausweichen. Dies wird noch bis zum 6. Oktober der Fall sein. Bei TUI-Belgien heißt es dazu, dass dies lästig sei, „doch die Sicherheit ist das Wichtigste.“ Die Gesellschaft bietet ihren Kunden alternative Flüge an und kontaktiert Fluggäste, die bereits ab Deurne gebucht haben, persönlich. 

TUI Embraer E195-E2

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