Die Inflation in bleibt hartnäckiger als erwartet. Der Indikator dafür, wie teuer das Leben wird, liegt derzeit bei 3,64 %. Das bedeutet, dass die Ausgaben der Haushalte in Belgien um 3,64 % höher liegen, als im Juli 2023. Allerdings sank die Inflation im Monatsvergleich. Im Juni belief sich die Inflation noch auf 3,74 %.
Die Inflation bleibt in Belgien weiter hartnäckig und liegt bei 3,64 %
Dieser neue Anstieg der Lebenshaltungskosten ist teilweise noch auf den Wegfall der Unterstützungen für die Strom- und Gasrechnungen aus der Zeit der Energiekrise zurückzuführen, doch das ist nicht der einzige Grund.
Auch die Inflation im Bereich des Dienstleistungswesens steigt weiter und dies liegt an den hohen Lohn- und Gehaltskosten in Belgien. Doch auch einige Preise für Konsumgüter sind im letzten Monat wieder angestiegen. Dazu gehören besonders die Preise für Olivenöl und für Bier. TV-Geräte und Smartphones hingegen wurden im Jahresvergleich wieder günstiger.
Teurer sind Flugtickets, Hotelzimmer sowie Aufenthalte in Feriendörfern und auf Campingplätzen ebenso geworden, wie auch Restaurant- und Cafébesuche. Auch Pauschalreisen innerhalb Belgiens wurden teurer, sowie Tabak und Kraftstoffe. Auslandsreisen und Citytrips hatten wiederum einen positiven Effekt auf die Inflation.
Im Allgemeinen stieg die Inflation bei Lebensmitteln von 0,31 % im Juli 2023 auf jetzt 0,54 %. Die Inflation bei der Energie sank von 15,01 % auf derzeit 14,01 %. Die Kerninflation, die weder die Energiepreise berücksichtigt, noch die Preise für unbearbeitete Lebensmittel, ist leicht von 2,97 % auf 3,04 % gestiegen.
