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Schnelles Überweisen mit neuem europäischen Zahlungssystem
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Wirtschaft

Neues europäisches digitales Zahlungssystem auch bald in Belgien aktiviert

Die belgische Allfinanzgruppe KBC führt Ende dieses Monats Wero ein, das neue europäische digitale Zahlungssystem. Wero ist eine europäische Alternative für die US-Zahlungssysteme Visa, Mastercard, PayPal, Apple oder Google Pay. Das System ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit der European Payments Initiative (EPI), einem Netzwerk aus 16 europäischen Banken und Finanzinstituten, das 2021 gegründet wurde, um einen einheitlichen digitalen Zahlungsdienst für alle Unternehmen und Bürger anzubieten.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die digitale Geldbörse basiert auf Systemen wie Payconiq und ermöglicht es Kunden, Geld mit nur einer Telefonnummer zu überweisen, ohne dass eine IBAN erforderlich ist - mit der Neuerung, dass sie nach und nach die Möglichkeit haben, Geld an andere Nutzer in Europa zu senden.

Zunächst beginnt das System mit Person-to-Person-Transaktionen, aber das Ziel von Wero sei, alle Arten von Zahlungen über eine einzige Wallet anzubieten, die die Einfachheit, Unmittelbarkeit und Sicherheit von Banken kombiniert, verlautet dazu von Seiten der European Payments Initiative (EPI).

Die KBC beginnt 

Dabei kommt ein QR-Code über die eigene Bank-App oder über Payconing zum Einsatz. In den kommenden Tagen ist dieses Angebot über die App der belgische Allfinanzgruppe KBC zu nutzen, die ihren Kunden dieses 24/7-System kostenlos zur Verfügung stellt. „Einer der Hauptvorteile von Wero - neben der Möglichkeit, internationale Zahlungen zu tätigen - ist die Schnelligkeit, mit der man problemlos Geld senden und empfangen kann“, so ein Sprecher von KBC vor einigen Tagen gegenüber Euronews.

Zur European Payments Initiative (EPI) gehören neben der KBC auch KBC, Belfius, ING und BNP Paribas. Innerhalb der kommenden 6 Monate sollen alle 16 EPI-Großbanken mit Wero arbeiten können. Es mag nicht verwundern, dass das System zuerst in Belgien, Deutschland und Frankreich eingeführt wird. Diese 3 Ländern haben derzeit den Löwenanteil an digitalen Zahlungsvorteilen in der Eurozone. 

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