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Umwelt & Klima
Energie

Eine Wasserstoff-Fabrik im Hafen von Zeebrügge soll dabei helfen, den Frachtverkehr umweltfreundlicher zu gestalten

In Zeebrügge in unmittelbarer Nähe zum Hafen wird eine Wasserstoff-Fabrik gebaut. Hier soll erneuerbare Energie aus Wind und Sonne in Wasserstoff umgewandelt werden. Dieser nachhaltige Wasserstoff wird dann teilweise in der Industrie für die Herstellung von Produkten genutzt, bei denen reiner Wasserstoff benötigt wird. Doch man will hier produzierten Wasserstoff auch gebrauchen, um Transport und Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten.

Andreas Kockartz
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„Hyoffwind“, die Wasserstoff-Fabrik in Zeebrügge, wird in unmittelbarer Nähe des Seehafens gebaut und sie stellt ein Unikum dar, wie Stefaan Windels von Virya Energie, einem der Partnerunternehmen in diesem Projekt, gegenüber VRT NWS erklärt: „Bisher wird nirgendwo anders so viel erneuerbare Energie in Wasserstoff umgewandelt. Es handelt sich hier um eine Kapazität von 25 Megawatt, was mittelfristig auf 100 Megawatt steigen wird.“

Der hier gewonnene Wasserstoff wird sowohl von der Industrie abgenommen, als auch für Transport und Verkehr genutzt: „In erster Linie geht es hier um Lastwagen. Die fahren noch sehr oft mit Diesel, was die Umwelt verschmutzt. Daneben wollen wir Wasserstoff als Energiequelle für große Frachtschiffe für die Binnenschifffahrt nutzen.“ Der Bau von „Hyoffwind“ startet im August und schon in 2 Jahren soll hier Wasserstoff produziert werden.

Windels bemerkt, dass diese Fabrik besonders dann interessant wird, wenn durch die Wetterumstände ein Überangebot an Sonnen- und/oder Windenergie vorliegt: „Wir können an Tagen mit viel Wind und viel Sonne das Überangebot aus den Windrädern und den Solaranlagen sofort in Wasserstoff umwandeln, damit diese Energie nicht verloren geht. Diese kann dann zu anderen Zeitpunkten genutzt werden, wenn das Wetter nicht so günstig ist.“

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