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Inland
Justiz

Terrorermittlungen: 7 Festnahmen bei Hausdurchsuchungen in ganz Belgien

Die Bundesstaatsanwaltschaft hat bei insgesamt 14 über das ganze Land verteilten Hausdurchsuchungen 7 Personen festnehmen lassen. Ihnen wird vorgeworfen, einen terroristischen Anschlag vorbereitet zu haben. Spezifische Ziele für einen Anschlag seien aber noch nicht festgelegt worden, so die föderale Staatsanwaltschaft in Brüssel. Besteht hier ein Zusammenhang mit der Festnahme von 2 Russen in Deutschland und zu Verbindungen mit IS?

Andreas Kockartz
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Aktualisiertupdate:

Die Hausdurchsuchungen und Festnahmen fanden in Antwerpen, Seraing (Prov. Lüttich), Sint-Joost ten Node (Brüssel), Menen (Westflandern), Leopoldsburg (Limburg), Lüttich, Kortrijk (Westflandern), Gent (Ostflandern) und Zonhoven (Limburg) statt.

Ein Untersuchungsrichter muss jetzt bestimmen, ob gegen die 7 festgenommenen Verdächtigen Haftbefehl erlassen werden muss.

Die Betroffenen stehen im Verdacht, an Aktivitäten einer terroristischen Vereinigung teilgenommen zu haben, Terrorismus finanziert zu haben und einen Terroranschlag vorbereitet zu haben. Laut Bundesstaatsanwaltschaft sei ein konkretes Ziel für einen Anschlag aber noch nicht festgelegt worden.

Mehr ist zu diesem Vorfall noch nicht bekannt. Die föderale Staatsanwaltschaft gibt dazu vorläufig keinen weiteren Kommentar ab. 

Laut unseren frankophonen Kollegen der RTBF könnte die Polizeiaktion in Zusammenhang mit den Olympischen Spielen in Paris stehen und mit der Verhaftung von  Russen in Deutschland. Die RTBF spricht in diesem Zusammenhang auch von Finanzmitteln, die für die islamistische Terrorgruppe IS vorgesehen sein könnten. 

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