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Der Ort des Geschehens bei Bockstael

Stromschlag: Zwei junge Männer klettern in Brüssel auf die Oberleitung einer Bahnstrecke und kommen ums Leben

In der Nacht zum Donnerstag sind zwei junge Männer im Alter von 19 und 20 Jahren ums Leben gekommen, als sie an der Bahnstrecke im Brüsseler Ortsteil Laken auf die Oberleitung kletterten. Sie bekamen einen schweren Stromschlag und wurden dabei getötet. Das Drama ereignete sich zwischen den Lokalbahnhöfen von Bockstael und Jette. 

Andreas Kockartz
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Die beiden jungen Männer waren gegen 4 Uhr in der Nacht zum Donnerstag über eine Betonwand auf einen Oberleitungsmast der Eisenbahn geklettert und erlitten dabei einen tödlichen Stromschlag, wie die Bundespolizei bekannt gab. „Die genauen Umstände oder die Beweggründe der Jugendlichen sind noch unklar“, so Thomas Baeken, der Sprecher des Infrastruktur-Dienstleisters der belgischen Bahn, Infrabel: „Unser Beileid gilt den Familien der Opfer.“

Am Unfallort erschienen die Bundespolizei, die lokale Polizei und sie Bahnpolizei sowie Feuerwehr und Rettungsdienste. An der Oberleitung entstand ein leichter Schaden, doch der Zugverkehr wurde nicht beeinträchtigt. Auf der betroffenen Strecke ist nachts nicht viel Verkehr.

"Das Betreten von Bahngelände ist strengstens verboten"

Infrabel-Sprecher Baeken erinnerte in diesen Zusammenhang daran, dass das Betreten von Bahngelände und erst Recht von Gleisen strengstens verboten ist: „Dies ist ein Fall von unerlaubtem Betreten von Bahnanlagen. (…) Auch das Klettern auf Oberleistungsmasten mit 3.000 Volt Strom ist verboten, denn das ist lebensgefährlich.“

Warum sich die beiden jungen Männer auf eine solch riskante Aktion eingelassen haben, ist undeutlich, doch es ist davon auszugehen, wie bei Infrabel dazu verlautete, dass sie wohl gezielt ein Risiko wagen wollten. Ob das aber tatsächlich hierbei der Fall war, ist undeutlich. Ein weiterer Grund für das Betreten von Gleisen ist nicht selten die Suche nach einer Abkürzung… 

Die Familien der beiden Getöteten rufen jetzt nach mehr Sicherheit, denn ihrer Ansicht nach sind die Mauern und Zäune an den dortigen Gleisen nicht hoch genug. Auch Infrabel prüft jetzt, ob die Sicherheitsmaßnahmen an dieser Stelle nicht verbessert werden können. 

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