Am frühen Mittwochnachmittag war der Bahnverkehr in Belgien durch ein umfassendes Informatikproblem ernsthaft gestört. In weiten Teilen des Landes, z.B. im Brüsseler Raum, standen alle Signale auf rot und die Züge konnten nicht abfahren. Zeitgleich war die gesamte elektronische Information für die Fahrgäste ausgefallen. Das technische Problem war rasch gelöst, doch Verspätungen infolge des Stillstands ziehen sich noch lange hin.
Informatikpanne: Bei der belgischen Bahn standen die Räder am Mittwoch zeitweise still
Bahninfrastruktur-Dienstleister Infrabel konnte das Informatikproblem bei der NMBS/SNCB offenbar rasch lösen. Das Problem lag laut Infrabel offenbar an einem menschlichen Fehler im Bereich der Wallonie. Hier waren gegen 13 Uhr besonders viele Züge betroffen, auch auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken.
Das dort entstandene Netzproblem ließ sich allerdings im ganzen Land spüren, denn zeitweise fuhr auch im Raum Brüssel kein Zug. Flandern war weniger stark betroffen, doch Kollegen aus der VRT NWS-Redaktion mussten länger im Bahnhof Berchem bei Antwerpen ausharren und meldeten von dort aus, dass sie keine Information über die Gestalt des Problems bekamen (siehe Video).
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Alle Informationsbildschirme waren ausgefallen und letztendlich konnten auch keine Neuigkeiten über die Bahn-App erfahren werden. Diese war komplett ausgefallen und sogar die Buchung von Fahrkarten war zeitweise nicht mehr möglich. Das Problem traf die belgische Bahn zwischen 13 und 14 Uhr.
Mittlerweile fahren die Züge wieder und die Informationen sind auch wieder überall abrufbar. Doch NMBS und Infrabel warnen vor Folgeverspätungen und raten dazu an, Abfahrts- und Ankunftszeiten über App und Webseite zu prüfen.

