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Inland
Justiz

Forensische Entwicklungen: Cold Cases mithilfe von neuen DNA-Techniken aufklären?

Auch in Belgien setzen Polizei und Justiz auf die neuesten DNA-Techniken und auf aktuelle forensische Erkenntnisse, um alte und bisher unaufgeklärte Fälle noch lösen zu können. Die Antwerpener Staatsanwaltschaft hat einen Cold Case aus dem Jahr 1993 wieder geöffnet. Dabei handelt es sich um den Mord an einem damals 17 Jahre alten Mädchen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ein neues Gesetz, das erst Anfang des laufenden Jahres erlassen wurde, ermöglicht den Gerichten in Belgien mit neuen forensischen Techniken zu arbeiten. Dabei können die Fahnder z.B. mit den Erkenntnissen aufgrund von neuen DNA-Techniken entsprechende Spuren mit wesentlich mehr Datenbanken vergleichen, als bisher.

Und das Erstellen von neuen Phantombildern ist ebenfalls einfacher als früher, wie auch die Fahnder des NICC, dem wissenschaftlichen Team der belgischen Bundespolizei erkennen. Sie helfen ebenfalls dabei, alte und zu den Akten gelegte Mordfälle noch zu lösen.

Jetzt nimmt die Staatsanwaltschaft von Antwerpen den Fall der im Sommer 1993 ermordeten damals 17 Jahre alten Tania Van Kerkhoven unter die Lupe. Die Leiche der jungen Frau war vor 31 Jahren in einem Park in Berchem, einer Antwerpener Gemeinde entdeckt. Van Kerkhoven war mit mehreren Messerstichen ums Leben gebracht worden.  

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