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Ex-Hochspringerin Tia Hellebaut bringt den ersten Eurocity Brüssel-Paris auf den Weg

Erste Eurocity-Züge von Brüssel aus nach Paris abgefahren

Am Mittwochmorgen ist der erste Eurocity-Zug von Brüssel Süd/Midi aus in Richtung Paris abgefahren. Diese Züge sind eine zwar langsamere aber günstigere Alternative zu den Eurostar-Hochgeschwindigkeitszügen auf der gleichen Verbindung, wie es dazu bei der belgischen Bahngesellschaft NMBS/SNCB heißt.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die belgische Bahn und ihr französisches Pendant SNCF wollen mit den Eurocity-Zügen zwischen Brüssel und Paris nicht unbedingt mit Eurostar konkurrieren, sondern sie wollen mit Fahrpreisen zwischen 34 und 49 € für eine einfache Fahrt das Angebot ergänzen.

Früher hatte Eurostar selbst mit den damaligen IZY-Zügen eine billigere Alternative zu Thalys (heute sind Eurostar und Thalys fusioniert), doch diese wurde bald aus Kostengründen wieder aufgegeben. 

Vorerst nur eine Alternative

Vorläufig sind die Eurocitys denn auch nur eine Alternative im Rahmen der Olympischen Spiele, doch ab dem Jahresende könnten diese Züge auch strukturell in die Fahrpläne eingefügt werden, wie es bei NMBS und SNCF dazu heißt. 

Olympia-Züge

Die aktuell verkehrenden Eurocitys fahren während den Olympischen und den Paralympischen Spielen. Sie sind 3 Stunden lang unterwegs, also mehr als doppelt so lange, wie die Eurostars. Allerdings fahren sie auch nicht über die Hochgeschwindigkeitsstrecke, sondern über Mons (Hennegau) und Lille auf herkömmlichen Gleisen nach Paris.  

Der erste Zug wurde am Mittwochmorgen mit einer originellen Inszenierung auf den Weg gebracht, an der die ehemalige belgische Hochspringerin und heutige BOIC-Funktionärin Tia Hellebaut teilnahm. Und die ersten Fahrgäste bekamen eine Medaille an einem blauen NMBS-Werbeband ausgehändigt.  

Medaillen für die ersten Fahrgäste

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