Die belgische Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB wird ab Oktober 2024 den Verkauf von internationalen Fahrkarten an insgesamt 9 mittelgroßen Bahnhöfen beenden. Davon betroffen sind auch der Bahnhof von Eupen im deutschsprachigen Ostbelgien und von Brüssel-Luxemburg. Die belgische Bahn bekommt EU-Mittel für Investitionen in ihre Gleisinfrastruktur.
Die belgische Bahn beendet den Verkauf von internationalen Fahrkarten an 9 Bahnhöfen
Die belgische Bahn reagiert damit auf den Rückgang des physischen Verkaufs von internationalen Fahrkarten an den Schaltern. Viele Fahrgäste würden solche Fahrscheine inzwischen online erwerben oder, wenn möglich, an den Fahrkartenautomaten.
In Zukunft sollen internationale Fahrkarten auf Papier nur noch an 12 sogenannten „travel stores“ angeboten werden. Dass soll z.B. an den großen Brüsseler Bahnhöfen Nord, Zentral und Süd/Midi der Fall sein, sowie in Lüttich-Guillemins, in Antwerpen-Zentral oder am Flughafen Brussels Airport.
Neben Eupen und Brüssel-Luxemburg wird der Verkauf von internationalen Fahrkarten auch in Arlon (Prov. Luxemburg), Ottignies (Wallonisch-Brabant), Antwerpen-Berchem, Mechelen (Prov. Antwerpen), Hasselt (Limburg), Kortrijk (Westflandern) und Ostende beendet.
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Millionen von der EU für die belgische Bahn
Belgien erhält rund 50 Mio. € von der Europäischen Union, um in das § zu investieren. Damit sollen zum einen die Schieneninfrastruktur modernisiert und die Triebfahrzeuge mit dem Sicherheitssystem ETCS ausgerüstet werden und zum anderen die Bahnstrecke zwischen der belgischen Hauptstadt Brüssel und dem Großherzogtum Luxemburg erneuert werden.
Alleine für diese wichtige Bahnverbindung fließen rund 20 Mio. € aus den EU-Mitteln. Ziel ist, dass die Züge zwischen Brüssel und Luxemburg 160 km/h fahren können, damit die Fahrzeit zwischen beiden Hauptstädten um 37 Minuten verkürzt werden kann. Die Arbeiten dazu sollen bis 2028 abgeschlossen werden.
