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Unwetter vom 9. Juli: Versicherungen melden Schäden in Höhe von 53 Mio. €

Beim schweren Unwetter vom 9. Juli kam es in Belgien zu schweren Sachschäden. Der Dachverband des belgischen Versicherungssektors, Assuralia, beziffert die Schäden mit rund 53 Mio. €. Bei dem Unwetter war in Brüssel ein Baby ums Leben gekommen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Das schwere Unwetter verursachte am 9. Juli in unserem Land Schäden an rund 20.000 Gebäuden und an etwa 1.100 Fahrzeugen, wie Assuralia in einer vorläufigen Bilanz meldet. Damals suchten heftige Sturmböen und Hagelschauern unser Land heim.

Trotz vorheriger Warnungen der Wetterbehörden kam dabei auch ein Kleinkind ums Leben. In einem Park in der Brüsseler Gemeinde Ukkle stürzte ein von einem Baum abgebrochener Ast auf einen Kinderwagen, wo bei ein 2 Monate altes Baby starb.

Schäden wurden aus ganz Flandern und aus der gesamten Brüsseler Hauptstadt-Region gemeldet. Doch die Region um Mechelen in der Provinz Antwerpen war am schwersten betroffen. Dies ist auch angesichts der hohen Zahl an Schadensmeldungen an die Versicherungen zu sehen.

Die von Assuralia in einer ersten Bilanz der eingereichten Schadensdossier errechnete Versicherungssumme könnte sich auf rund 53 Mio. € belaufen, Tendenz steigend.  

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