Das archäologische Museum Bruxella 1238, dass sich am Fuße des Brüsseler Börsengebäudes im Zentrum der belgischen Hautstadt befindet, ist nach langer Renovierung wieder für das Publikum geöffnet. Das Museum umfasst die Ruine eines Franziskanerklosters aus dem 13. Jahrhundert. An dieser Stelle befindet sich auch das Grab von Herzog Jan I. von Brabant.
Das archäologische Museum Bruxella 1238 ist nach einer langjährigen Renovierung wieder geöffnet
Früher konnte man Bruxella 1238 durch gläserne Konstruktionen am Rande der Brüsseler Börse (wo sich heute das belgische Biermuseum „Belgian Beer World“ befindet) erkennen. Doch nach der gründlichen Renovierung ist die Einrichtung von außen nur noch durch einige Gucklöcher auszumachen. Seit dem gibt es auch einen neuen und behindertengerechten Zugang über die Börse.
„Wir sind enorm stolz darauf, dass wir dieses mythische Gebäude renoviert haben und dem breiten Publikum wieder öffnen können“, so Brüssels Bürgermeister Philippe Close (PS) anlässlich der Wiedereröffnung vor einigen Tagen: „Die Börse geht in eine neue Phase ihrer Transformation in einen für jedermann zugänglichen multifunktionalen Raum.“
Bruxella 1238, als Teil des neugeordneten imposanten Börsengebäudes, ist ab sofort dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet und zum Preis von 15 € zu besuchen.
