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Remco Evenepoel wird bei erster Tour de France bester Jungfahrer und gleich Dritter der Gesamtwertung

Das Debüt des belgischen Radsportprofis Remco Evenepoel bei der Frankreich-Rundfahrt ist ein voller Erfolg geworden. Der 24-Jährige konnte eine Etappe auf der diesjährigen Tour de France gewinnen, wurde als bester junger Fahrer ausgezeichnet und belegte in der Gesamtwertung den dritten Platz. Seit Jurgen Van den Broeck im Jahr 2010 hatte kein Belgier mehr bei der Tour de France auf dem Siegertreppchen gestanden.

Sporza Martina Luxen
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Der Slowene Tadej Pogacar hat das abschließende Einzelzeitfahren über 33,7 Kilometer von Monaco nach Nizza gewonnen. Auf dem zweiten Platz landete Titelverteidiger Jonas Vingegaard vor Remco Evenepoel. Dieselbe Rangordnung ergab sich im Gesamtklassement, wo Pogacar 6:17 Minuten vor Vingegaard und 9:18 vor Evenepoel lag.

Nach der letzten Etappe der Tour de France, die dieses Jahr nicht auf den Champs Élysées, sondern in Monaco begann und in Nizza endete, brach der junge Radprofi in Tränen aus: Vor Glück, vor Erleichterung, es auf dem härtesten Radrennen der Welt jedes Mal ins Ziel geschafft zu haben? „Ich habe dieses Jahr wieder viel durchgemacht. Ich habe viel Druck erfahren, Zweifel von außen“, sagte Remco Evenepoel nach der Siegerehrung zu Reportern: „Aber ich habe einfach sehr hart gearbeitet, um dieses Niveau zu erreichen.“ 

„Hinter den zwei besten Fahrern der Welt ins Ziel zu kommen, ist schön und etwas Besonderes. Es ist die Bestätigung für meine Arbeit.“

Evenepoel hat in den letzten Wochen eine Menge gelernt. Was ist seine wichtigste Lektion? „Dass ich mein eigenes Ding machen muss, wenn jemand besser ist. Man hat heute wieder das Niveau gesehen. Tadej (Pogacar) war hervorragend.“

Neuer Fokus auf die Olympischen Spiele und das Zeitfahren am Samstag

Er ist der erste Belgier auf dem Podium seit Jurgen Van den Broeck im Jahr 2010 und Lucien Van Impe vor 43 Jahren. „Es gibt noch Spielraum und ich werde zurückkommen und versuchen zu gewinnen“, sagte der junge Radprofi aus Aalst bei Brüssel.

„Jetzt muss ich genießen, ab Montag und sicherlich ab Dienstag wird der volle Fokus auf dem olympischen Zeitfahren liegen. Am Samstag will ich gewinnen.“

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