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König Philippe ernennt Bart De Wever zum Regierungsbildner

Wie erwartet hat König Philippe Bart De Wever (N-VA) zum Regierungsbildner auf föderaler Ebene ernannt. De Wever kann nun versuchen, eine Koalition mit N-VA, Vooruit, CD&V, Les Engagés und MR zu bilden. Am Dienstagabend hatten die flämischen Sozialisten von Vooruit sich als letzte Partei bereit erklärt, an den Koalitionsverhandlungen teilzunehmen.

Jens Van Reet
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Seit 20 Jahren ist De Wever Parteivorsitzender der flämischen Nationalisten, aber erst jetzt ist es ihm gelungen, Regierungsbildner zu werden. Im Jahr 2010 ernannte ihn der damalige König Albert II. zum Vor-Regierungsbildner, aber nach weniger als einem Monat übernahm Elio Di Rupo diese Rolle.

„Sobald man einen Regierungsbildner ernannt hat, können die 5 Parteien täglich an einem Tisch sitzen", sagte VRT NWS-Politikjournalist Ivan De Vadder am Dienstag. „Es müssen noch einige Hürden überwunden werden, aber man nimmt Fahrt auf und man kann mit der Arbeit beginnen."

Gestern gab Vooruit in einer Pressekonferenz bekannt, gemeinsam mit N-VA, CD&V, MR und Les Engagés über eine Bundesregierung verhandeln zu wollen. Laut Conner Rousseau hat dies mit der konstruktiven Atmosphäre zu tun, die am Tisch herrschte.

Sowohl Conner Rousseau als auch Sammy Mahdi, der Vorsitzende der flämischen Christdemokraten CD&V, können sich Bart De Wever als Premierminister vorstellen. „Es ist nicht unlogisch, dass die größte Partei diese Verantwortung übernimmt“, sagte Mahdi. Er betonte aber auch, dass das in der Wallonie nicht so gut ankommen könnte wie in Flandern. „Er muss zeigen, dass er ein Premierminister für das ganze Land ist.“

De Wever wird dem König am 24. Juli erneut Bericht erstatten.

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