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Vermisstenfall auf Teneriffa: Verdächtige aus Belgien können der spanischen Justiz überstellt werden

Im Fall des auf Teneriffa verschwundenen belgischen Ehepaars können zwei in Charleroi festgenommene Verdächtige an die spanische Justiz überstellt werden. Die beiden Verdächtigen sind ein Vater und dessen erwachsener Sohn.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Sie hatten ein Haus des verschwundenen belgischen Ehepaars auf der spanischen Ferieninsel Teneriffa gemietet und waren jahrelang deren Nachbarn. Die spanische Justiz will die beiden in Charleroi festgenommenen Männer zu dem Fall verhören.

Bisher streiten sie und ein weiterer Verdächtiger, der in Spanien festgenommen wurde, ab, etwas mit dem Verschwinden des Ehepaars zu tun zu haben. Doch gegen ihre Überstellung an Spanien legen sie keinen Einspruch mehr ein. Es wird vermutet, dass es sich bei dem Fall um einen eskalierten Streit um Geld handeln könnte. Der Vater hatte bis 2019 von dem verschwundenen Ehepaar ein Haus auf Teneriffa gemietet, erwarb aber später eine eigene Immobilie.

Im Laufe der Suchaktionen entdeckte die Polizei auf Teneriffa die Frau, doch ihr Ehemann bleibt bis heute verschwunden. Laura Trappeniers (66) und Marc Olbrechts (71) leben schon lange auf Teneriffa, doch seit Montag, den 22. April, gelten sie als vermisst. 6 Tage später wurde die geschundene Leiche der Frau aus dem Meer gezogen. Vom ihrem Mann fehlt bisher weiter jede Spur.

Die beiden Verdächtigen aus Belgien hatten Teneriffa einen Tag vor der Entdeckung der Leiche der Frau die Insel verlassen, um sich wieder in ihrem Heimatland niederzulassen. 

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