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Voeren Mitte Juli 2021

Flandern erkennt den Starkregen im Sommer 2021 und die Stürme Anfang 2024 als Katastrophe an

Die scheidende flämische Landesregierung hat die heftigen Niederschläge 2021, die neben der Wallonie auch in Flandern für schwere Hochwasserschäden sorgten, und die Stürme von Anfang 2024 im Nachhinein als Katastrophen anerkannt. Haushalte, die dabei Schäden erlitten, können dadurch auch Vergütungen beim Katastrophenfonds beantragen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Im ersten Fall handelt es sich um die heftigen Niederschläge, die Flandern im Juni, Juli und August 2021 und um die Überschwemmungen von November und Dezember des gleichen Jahres. Personen, Haushalte, Firmen und Organisationen, die seinerzeit Schäden erlitten haben, können nachträglich Entschädigungen beim Katastrophenschutz beantragen.

Das Gleiche gilt auch für die Opfer der schweren Stürme und Windböen, die in Flandern am 3. Januar 2024 lokal für schwere Schäden gesorgt hatten. Dies war in den Gemeinden Sint-Katelijne-Waver und Putte der Fall. Beide Gemeinden liegen in der Provinz Antwerpen.

Die flämischen Landesbehörden werden ihren Beschluss im belgischen Staatsblatt veröffentlichen. Wer eine Entschädigung beantragen möchte, hat drei Monate nach Veröffentlichung der entsprechenden Beschlüsse im (digitalen) Staatsblatt Zeit, die Anträge beim Katastrophenfonds einzureichen. 

Sturmschäden in Putte am 4. Januar 2024

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