Innerhalb des Autobahnkreuzes zwischen der E314 und der E313 in Lummen in der flämischen Provinz Limburg, im Volksmund wegen seiner Bauform „Kleeblatt“ genannt, hat sich ein Biber niedergelassen. Dort fahren täglich tausende Autos und Lastwagen vorbei, doch den Biber scheint das nicht zu stören. Dort stehen Bäume und vier als Auffangbecken für Regenwasser gedachte Weiher bieten ihm des idealen Lebensraum.
Wie sich ein Biber in einem vielbefahrenen Autobahnkreuz sein Revier geschaffen hat
Andreas Kockartz
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Inzwischen sind einige Bäume im „Kleeblatt“ von Lummen angeknabbert und vier von ihnen hat der emsige Biber bereits „umgelegt“. Doch der Nager ist nicht unbeobachtet geblieben. Der Naturkunde-Masterstudent Jan Nijs konnte ihn mit seiner Wildkamera filmen und auch schon fotografieren.
Inzwischen baut sich der Biber einen Bau. Dazu nutzt er Holz und andere Gewächse, so Nijs. Das Nagetier erreicht „seinen“ Weiher über den Bach „Mangelbeek“, für den die 4 Teiche im „Kleeblatt“ Überlaufbecken sind.
Von Seiten der flämischen Landesagentur für Straßen und Verkehr kommen keine Bedenken. Das Autobahnkreuz wurde 2012 für den Verkehr eröffnet und seit dem überlässt man das „Kleeblatt“ sich selbst bzw. der Natur.
