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Inland
Wirtschaft

Die Stadt Genk bekommt einen modernen Logistik-Komplex auf dem letzten freien ex-Ford-Werksgelände

Die Stadt Genk in der Provinz Limburg hat ein Projekt für das letzte freie Gelände an der Stelle gefunden, wo bis 2014 der Autobauer Ford sein Werk hatte. Dort entsteht ein hypermoderner Logistik-Campus mit einem Eingangsgebäude mit 11 Stockwerken, wie unsere Projektaufnahmen zeigen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Genk begann 2016, also knapp 2 Jahre nach der Schließung der Fort-Autofabrik mit der Erschließung des Geländes. Jetzt fand sich auch ein Projekt für das letzte etwa 4,5 Hektar große Fabrikgrundstück an der Henry-Fordlaan. Die Stadt Genk und die Provinz Limburg verkauften das Gelände an die Immobiliengruppe Machiels und an das limburgische Transportunternehmen H.Essers. Diese beiden Unternehmen werden dort einen Logistik-Campus aufbauen.

„Seit der Schließung von Fort sind uns schon viele Projekte für das Gelände vorgestellt worden. Doch mit dem neuen Torhaus wird ein neuer Logistik-Campus gebaut“, so Wim Dries (CD&V), der Bürgermeister der ehemaligen Bergbaustadt Genk: „Dabei denken wir an Orte, an denen sich die Leute treffen können, wo Büros hinkommen und wo wir eine logistische Plattform für Limburg festigen können. Es ist denn auch unser Ziel, dass hier ein Wirtschaftssystem rund um Logistik entsteht.“

(Lesen Sie bitte unter der Illustration weiter)

Dieser Campus soll den Gesundheitscampus der Universität Hasselt sowie die digitale Arena „Corda Campus“ (ebenfalls in Hasselt) und den Bau- und Architekturcampus in Diepenbeek ergänzen.

Das Eingangsgebäude ist als klassisches Torhaus gedacht und wird 11 Stockwerke aufweisen. Damit soll dieser moderne Turm zu einer Art Landmarke für Genk und Umgebung werden. „Das wird so auffallend und wiedererkennbar sein, wie Ford Genk früher auch“, so Bürgermeister Dries gegenüber der Regionalzeitung Het Belang van Limburg. Das wird das Schlussstück der gesamten Rekonversion von Ford Genk und da bin ich als Bürgermeister schon stolz drauf. Vor allem, weil das echt schnell geht mit neuen Arbeitsplätzen und mit Mehrwert sowohl für die Logistik, als auch für die Fertigungsindustrie.“ Die Investitionen in dieses Projekt belaufen sich auf 22 Mio. €.

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