Die Vorsitzenden der 5 Parteien, die möglicherweise im Laufe der Zeit eine neue belgische Bundesregierung bilden, treffen sich in diesen Tagen mit Vertretern der verschiedenen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ebenen und Verbände.
Regierungsbildung auf föderaler Ebene: Die möglichen 5 Parteien sind auf Konsultationsrunde
Die flämischen Nationaldemokraten N-VA von Vor-Regierungsbildner Bart De Wever, die flämischen Sozialisten und Christdemokraten Vooruit und CD&V sowie die frankophonen Liberalen MR und die französischsprachige Zentrumspartei Les Engagés besuchten am Montag die Belgische Nationalbank (BNB), um sich dort konkret mit Haushalts- und Finanzfragen zu beschäftigen.
Am Dienstag geht es zur Führung der belgischen Armee zum Thema zusätzliche Investitionen in die Ausstattung der Truppe auch vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen.
Danach steht ein Treffen bei der belgischen Aufsichtsbehörde für Nuklearfragen FANC. Hier dreht sich dann alles um die Frage, ob und die die Kernkraftwerke bzw. die Atommeiler länger am Netz gehalten werden können. Die hier beteiligten Parteien könnten (und wollen) den gesetzlich verankerten Atomausstieg Belgiens im Sinne der Sicherung der Energiebevorratung rückgängig machen.
