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Romelu Lukaku enttäuscht...

EM-Aus im Achtelfinale: Belgien traf in Düsseldorf auf Frankreich und verlor in der Schlussphase mit 1:0

Die Roten Teufel aus Belgien trafen im Achtelfinale der Fußball-Europameisterschaft am Montag in Düsseldorf auf Frankreich. Nach dem eher bescheidenen torlosen Unentschieden gegen die Ukraine im letzten Vorrundenspiel hatte die belgische Nationalmannschaft etwas gut zu machen. Allerdings sollte dies gegen „Les Bleues“ kein einfaches Unterfangen sein. Mit einem späten Tor von Kolo Muani, das als Eigentor von Jan Vertongen gewertet wurde, der mit dem Knie abgefälscht hatte, wurde das Aus der Roten Teufel besiegelt. 

Andreas Kockartz
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In den ersten rund 10 Minuten der Partie tat sich nicht wirklich viel. Beide Mannschaften tasteten sich gegenseitig ab. Weder Lukaku, noch Griezmann oder Koundé konnten mit ihren ersten Aktionen vor dem gegnerischen Tor Zeichen setzen. Auch eine erste von Mbappé geschossene Ecke nach einer knappen Viertelstunde brachte keine Gefahr für Belgien.

Die Roten Teufel versuchten zunächst über die linke Seite zu kommen. Zentral hatte De Bruyne wenig zu tun. Eine Kombination von Lukaku auf Carrasco kam nicht wirklich passend bei Openda an und damit versandete eine Möglichkeit. Auch Doku konnte im Anschluss nichts ausrichten. Er wurde von Griezmann in der 23. Minute gestoppt, der dafür die Gelbe Karte sah. Nicht lange danach foulte auch Rabiot den Roten Teufel Doku und bekam ebenfalls Gelb.

Chancen auf beiden Seiten zu schwach ausgspielt  

Mit dem anschließenden Freistoß von De Bruyne kam zum ersten Mal echte Gefahr für die Franzosen, doch Zählbares kam dabei eben so wenig rum, wie nach knapp einer halben Stunde ein weiterer Angriff von Carrasco. Von Frankreich kam bis dahin nicht wirklich viel und auch ein Torschuss von Hernandez war keine erfolgreiche Aktion. Dann aber folgte ein echter französischer Angriff über Tchouaméni und Koundé zu Thuram, doch sein Kopfball verpasst das belgische Tor und dies recht knapp. 

Gegen Ende des ersten Durchgangs folgen Angriffe auf beiden Seiten und Belgien Keeper Casteels wird von Thuram geprüft, hält aber sicher. Jetzt hatten die Franzosen die Partie in Händen, denn auch Tchouaméni war wieder zur Stelle und Casteels musste nochmal ran. Die Roten Teufel ließen es derweil an Präzision vermissen und verloren durch schlechtes Passspiel die Bälle. Damit eröffneten sie den Franzosen Möglichkeiten, die immer bedrohlicher wurden.   

Die zweite Halbzeit

Der zweite Durchgang begann, wie der erste endete. Frankreich blies zum Angriff und Belgiens Keeper Casteels hatte alle Hände voll zu tun. Vor allem Tchouaméni wurde immer gefährlicher. Doch die Franzosen trafen nicht. Den Belgiern fehlte es an Tempo, um mit Frankreich mitzuhalten und die Chancen der Roten Teufel nahmen ab.

Carrasco war nach knapp einer Stunde Spielzeit nicht schnell genug, um ein Zuspiel von De Bruyne zu platzieren. Belgiens Trainer Tedesco wechselte Openda gegen Mangala aus und setzte damit wohl mehr auf Defensivspiel. Lukaku ließ sich erst nach rund einer Stunde wieder blicken, doch ihn hatten die Franzosen im Griff. Mangala hingegen zeigte sich auch vor dem französischen Tor, wenn auch nicht echt drohend.

Frankreich behält die Überhand und ... gewinnt

Frankreich hatte nach rund 70 Minuten immer noch die Überhand, machte jedoch nichts daraus. Auch eine gute Chance von Saliba ging in der 75. Minute daneben. Inzwischen kassierte Vertongen nach einem Foul Gelb, doch französische Aktionen ließ Schiedsrichter Nyberg ungeahndet. Den Roten Teufeln gelang es weiter nicht, ihr Konterspiel zu nutzen - entweder aus Mangel an Präzision oder weil ein Franzose dazwischen kommen kann.

Kevin De Bruyne hatte in der 83. Minute wohl die größte Chance, als er nach einem Pass von Lukaku zentral auf den französischen Keeper Maingnan schoss, doch der hielt sicher. Im Gegenzug holte sich Frankreich nur 2 Minuten später die Führung, als Vertongen einen Schuss von Muani abfälscht. 1:0 für die Franzosen.

Tedsco versuchte noch zu reagieren und brachte De Ketelare für Carrasco und Castagne gegen Lukebakio aus. Damit zog er in den letzten Minuten wieder die Karte Angriff. Drei Minuten Nachspielzeit halfen nicht und damit war Belgien draußen. Die Roten Teufel müssen sich vorwerfen lassen, zu defensiv und zu langsam aufgetreten zu sein. Immerhin schienen sie sich wieder mit den Fans versöhnt zu haben, denn Pfiffe wie nach dem Ukraine-Spiel gab es nicht. 

Jan Vertongen und sein Knie...
Entsetzen bei den Roten Teufeln
Die Mannschaft grüßt die Fans und Tedesco tröstet den unglücklichen Vertongen

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