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Inland
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Belgische Justiz: Kein Verfahren in Sachen Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche

Die Bundesstaatsanwaltschaft in Brüssel will niemanden mehr im Rahmen der sogenannten „Operation Kelch“ vor Gericht bringen. Dieses Dossier betrifft die umfassenden Ermittlungen wegen Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche, die vor 14 Jahren ihren Anfang nahmen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Die Ermittlungen in Sachen Kindesmissbrauch in der Katholischen Kirche in Belgien begannen im Jahr 2010. Damals wurden Hausdurchsuchungen im Erzbischöflichen Palast in Mechelen (Prov. Antwerpen) und in der Amtswohnung des damaligen Kardinals Godfried Danneels durchgeführt.

Anlass dafür war der Fall des damaligen Bischofs von Brügge, Roger Vangheluwe. Dessen Neffe hatte diesen des jahrelangen Missbrauchs beschuldigt. Auch Erzbischof Danneels geriet damals in die Mühlen der Justiz, denn er soll von sexuellem Missbrauch durch Kirchenmänner gewusst haben, verzichtete jedoch darauf, einzugreifen.

Laut der belgischen Generalstaatsanwaltschaft sind alle Fälle aus dieser Akte entweder inzwischen juristisch verjährt oder die betroffenen Personen leben heute nicht mehr. Die Staatsanwaltschaft will in kürze einen Antrag auf Schließung der Akte „Operation Kelch“ stellen. 

Der Sitz des Bischofs von Brügge

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