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Das Gelände für das neue Wissenschaftszentrum in Löwen rechts vom Bahnbogen

Die Stadt und die Universität Löwen kauften der belgischen Bahn ein Gelände ab und planen ein neues Wissenschaftszentrum

Die Stadt Löwen und die Katholische Universität Löwen (KU Leuven) haben der belgischen Eisenbahngesellschaft NMBS/SNCB ein Gelände abgekauft, um dort gemeinsam einen Wissenschaftspark anzulegen. Das Grundstück liegt im Norden des umfangreichen Bahngeländes am Rande der Stadt und ist etwa 24 Hektar groß. 

Andreas Kockartz
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„Das ist eine gute Sache“, so Löwens Bürgermeister Mohammed Ridouani von den flämischen Sozialisten Vooruit: „Der Wohnstand unserer Stadt ist von der Wissensökonomie und von den Aktivitäten der Universität abhängig.“

Stadt und Uni haben der belgischen Bahn das entsprechende Gelände im Rahmen eines öffentlichen Verkaufs abgekauft. Das Grundstück hat eine gebogene Form, die der einer Banane entspricht. Es ist 24 Hektar groß und liegt zwischen den Bahnlinien in Richtung Brüssel und Antwerpen und der Kesseldallaan und der Eénmeilaan.

Die beiden Partner Stadt und Universität haben dazu eine gemeinsame Gesellschaft gegründet, die „B.V. Wetenschapspark Leuven-Noord“ (Wissenschaftspark Löwen-Nord). Hier soll ein Wissenschaftspark entstehen, der der dringenden Nachfrage nach mehr Raum für die Wissensökonomie entsprechen soll. Geplant ist ein Park aus Mehrzweckgebäuden und Grünflächen. 

Zwischen der Bebauung selbst und der Eénmeilaan wird auf Grün gesetzt. So soll hier ein großer Park mit qualitativem öffentlichen Raum entstehen. Auch dies soll für eine enorme Verbesserung der Umgebung sorgen“

Löwens Bürgermeister Mohammed Ridouani

Der Wissenschaftspark entsteht entlang der Eisenbahnstrecke und wird Forschung, Entwicklung, Wissenschaft und allen Fakultäten der KUL den Raum bieten, der in Zukunft benötigt wird, so der Bürgermeister der Unistadt in der Provinz Flämisch-Brabant.

„Für die Mobilität haben wir mit der flämischen Regierung und mit der Landesagentur für Straßen und Verkehr ein Abkommen geschlossen, über den der Wissenschaftspark mit der Autobahn E314 und mit dem Aarschotsesteenweg angebunden wird, so Ridouani weiter.

Doch die Planung ist langfristig angelegt und der Park wird nicht direkt entstehen. Die Realisierung ist auf 5 Jahre angelegt, denn man müsse zuerst alle städtebaulichen Vorschriften einhalten bzw. die erforderlichen Genehmigungen einholen. Und dann müsse noch bestimmt werden, „welche Aktivitäten wir genau dort haben wollen.“ Und ein konkreter Entwurf steht auch noch aus. Wichtig sei, so Bürgermeister Ridouani, das alle Schritte in eine Richtung gehen würden.  

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