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In Flandern ist die Zahl der Meldungen von Kindesmisshandlungen wieder angestiegen

Im vergangenen Jahr registrierte das flämische Vertrauenszentrum für Kindesmisshandlung (VK) über 7.500 Meldungen zu Gewalt oder Missbrauch von Kindern. Dies ist ein Anstieg um 7 % gegenüber 2022, wie aus dem Jahresbericht des Flämischen Kompetenzzentrums für Kindesmisshandlung (VECK) ersichtlich ist. Die betroffenen Zentren bitten die kommende flämische Landesregierung darum, hier mehr in Hilfe und Prävention zu investieren.

Andreas Kockartz
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Die insgesamt 6 Vertrauenszentren für Kindesmisshandlung in Flandern und Brüssel erhielten 2023 insgesamt 7.541 Meldungen zu Kindsmissbrauch. Und die Personen, die sich an die Zentren wandten, äußerten zudem Besorgnis über 10.671 Kinder. Diese Zahlen steigen im belgischen Bundesland Flandern seit Jahren. Das Problem betrifft alleine in Flandern fast 3 % der Kinder und minderjährigen Jugendlichen.

Ein Teil dieses Anstiegs führt Tim Stroobants, der Direktor des VECK, aber auch darauf zurück, dass immer mehr Menschen den Weg in die professionelle Hilfe finden: „Wir beobachten, dass mehr Menschen dazu bereit sind, um über ihre Besorgnis zu sprechen und dass die die professionelle Hilfe mit einbeziehen“.

Die Mehrzahl der Meldungen betreffen emotionale Misshandlung und Verwahrlosung oder auch körperliche Misshandlung. Bei 16 % der Fälle handelte es sich um sexuelle Gewalt oder Ausbeutung. Nicht selten melden Lehrkräfte oder Sozialhelfer solche Fälle den Vertrauenszentren. „Flandern verfügt schon über eine starke Herangehensweise, doch wir müssen noch mehr tun“, so Stroobants gegenüber VRT NWS. 

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