Die Inflation in Belgien, ein Wert, der angibt, wie die Preise für Verbrauchsgüter und Dienstleistungen im Jahresvergleich steigen, beläuft sich in diesem Monat auf 3,74 %. Vor allem Gas und Strom sind wieder teurer geworden. Das liegt daran, dass die Unterstützungsmaßnahmen der Regierung, um die Energierechnungen bezahlbar zu gestalten, jetzt ausgelaufen sind.
Höchste Inflation in Belgien seit 10 Monaten - Energie wird wieder teurer
Die aktuelle Inflation von 3,74 % ist die höchste Rate in Belgien seit August 2023, als sie 4,09 % erreichte. Im März 2024 lag sie bei 3,18 %, im April und Mai bei 3,3 %. Vor allem im Bereich Energie - Strom und Gas - steigt die Inflation wieder deutlich und zwar spezifisch auf 15,1 %.
Das bedeutet nicht unbedingt, dass Gas und Elektrizität stark im Preis steigen, sondern vielmehr, weil die Energierechnungen bezahlbar zu gestalten, jetzt nicht mehr einbezogen werden.
Im Bereich der Lebensmittel sind die Preise gegenüber dem Vormonat Mai gesunken. Hier sank die spezifische Inflation auf Monatsbasis von 1 % auf 0,31 %. Die Lebensmittel beeinflussen die Inflation also nicht mehr wesentlich.
Was wurde teurer und was günstiger?
Teurer sind Erdgas, Elektrizität, Telekommunikation, Zuckerwaren, Restaurant- und Cafébesuche, Brot und Getreide, Pauschalreisen im Inland, Haushaltsgeräte und die entsprechenden Reparaturen sowie Kleidung und Hotelzimmer geworden.
Günstiger wurden Kraftstoffe für Fahrzeuge (Benzin, Diesel, LPG), Früchte, alkoholische Getränke sowie Fisch und Meeresfrüchte.
