Der Brüsseler Polizei ist ein Schlag gegen die Drogenkriminalität gelungen. Sie hob eine Drogenbande aus, die ihr Zentrum im berüchtigten Peterbos-Viertel in Anderlcht hatte und deren Arm bis Marseille reichte. Von hier aus wurde der Drogenhandel in weiten Teilen von Brüssel organisiert.
Schlag gegen die Drogenmaffia: Polizei hebt Bande im Brüsseler Peterbos-Viertel aus
Die Polizei nahm bei einer umfassenden Aktion im Peterbos und in Frankreich insgesamt 19 Personen fest und sie beschlagnahmte Waffen und große Mengen an Drogen. Die Brüsseler Polizei teilte mit, dass sich diese Bande den gesamten Drogenmarkt in der belgischen Hauptstadt sichern wollte. Zwei Festnahmen erfolgten im Rahmen eines Rechtshilfeersuchens in Marseille.
In erster Linie handelten deren Dealer mit Marihuana und mit Kokain. Ihre Arme reichten bis Marseille bzw. die Drogenmaffia von dort wollte sich in Brüssel breitmachen. Zwischen Brüssel und Marseille flossen große Geld- und Drogenmengen, so die Polizei.
Gewalt
Dabei schreckte man auch nicht vor Gewalt zurück. Gleich mehrere Schießereien in Brüssel, bei denen es einie Verletzte und einen Toten gab, werden dieser Bande zugeschrieben. Rivalen werden mit Entführungen und Waffen eingeschüchtert und aus ihren angestammten Gebieten vertrieben.
Das Peterbos-Viertel in Anderlecht wird auch Peterbos-Park genannt und ist ein Wohnviertel mit Hochhäusern und Sozialwohnungen. Die Gegend ist ein sozialer Brennpunkt und das Viertel ist für seine Kriminalität berüchtigt.
