Regierungsbildner Matthias Diependaele von den flämischen Nationaldemokraten N-VA und Vorsitzenden der beiden an der Koalition beteiligten Parteien Vooruit (fläm. Sozialisten), Melissa Depraetere und CD&V (fläm. Christdemokraten), Sammy Mahdi führen in den kommenden beiden Wochen Gespräche mit den Verbänden der Zivilgesellschaft.
Regierungsbildung in Flandern: 2 Wochen Gespräche mit den Organisationen aus der Zivilgesellschaft
Zu den Verbänden und Organisationen, die zu diesen Gesprächen eingeladen wurden und werden, gehören die Gewerkschaften, der Unternehmerverband VOKA, die Mittelstandsverbände, der Bauernbund und der Naturschutzverband Natuurpunt sowie der Bund der Familien.
In den vergangenen Tagen haben die Unterhändler und deren Mitarbeiter, die sogenannten „Sherpas“ aus den Parteien und den Ministerien, emsig an Arbeitspapieren geschrieben, die als Grundlage für die weitere Vorgehensweise bzw. für den späteren Koalitionsvertrag genutzt werden sollen.
Themenspezifische Arbeitsgruppen
Geplant ist, dass die N-VA als größte Partei auf jeder Ebene bzw. zu jedem zu besprechenden Bereich eine Art Verhandlungsnote auf den Tisch bringt. Dies wiederum soll die Basis für die Verhandlungen in den verschiedenen Arbeitsgruppen sein.
Insgesamt arbeiten die Verhandlungspartner mit 19 themengebundenen Arbeitsgruppen. Pro Gruppe entsenden die Parteien jeweils 5 Vertreter. Möglicherweise können die ersten Arbeitsgruppen schon im Laufe dieser Woche ihre Gespräche aufnehmen.
