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Asylstaatssekretärin Nicole De Moor
Inland
Politik

Belgiens Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung will Migranten in Hotels unterbringen

Belgiens scheidende Staatssekretärin für Asyl und Einwanderung Nicole De Moor (CD&V, Foto) fordert vom Staat und von der geschäftsführenden Bundesregierung, dass sie Asylsucher und Flüchtlinge in Hotels unterbringen. Noch immer ist es kaum möglich, allen Migranten, die in Belgien um Asyl bitten, eine gesetzlich vorgeschriebene Unterkunft zu bieten.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Asylstaatsekretärin De Moor nimmt sich für ihren Vorschlag die Vorgehensweise der Brüsseler Hauptstadt-Region zum Vorbild, die aktuell etwa 650 Migranten in Hotels untergebracht hat. Hier stehen die laufenden Verträge gerade zur Verlängerung aus.

De Moor schlägt jetzt vor, dass sich in Zukunft die staatliche Einwanderungsbehörde um die Unterbringung von Asylsuchern und Flüchtlingen kümmern soll, was sie bereits ohne durchschlagenden Erfolg quasi bereits tut.

Die flämische Christdemokratin ist der Ansicht, dass eine Unterbringung von Asylanten in Hotels keine definitive Lösung sein könne. Belgien müsse eine Asylpolitik nach dem EU-Migrationsabkommen führen, so De Moor. Das bedeutet, dass einfach weniger Migranten und Flüchtlinge nach Belgien kommen sollen.

Die christdemokratische CD&V, die Partei der Staatssekretärin, hatte sich immer wieder dagegen ausgesprochen, Asylsucher in Hotels unterzubringen, doch dieser Ansicht widerspricht der Vorschlag De Moors jetzt diametral. 

Überfüllte Notunterkunft für Migranten irgendwo in Belgien

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