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Inland
Wirtschaft

Hohe Preise für Kartoffeln: Wird in Belgien die Portion Fritten teurer?

Inzwischen hat der Preis für eine Tonne Lagerkartoffeln am Markt 600 € und damit den Rekord des vergangenen Jahres eingestellt. Dies bestätigte Christophe Vermeulen vom Sektorverband Belgapom. Das könnte bedeuten, das eine Portion Fritten in Belgien einmal mehr teurer wird. 

Andreas Kockartz Belga
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Dieser neue Rekordpreis betrifft den freien Markt für Kartoffeln auf dem sich vor allem die Einkäufer der großen Fritten- und Fertigmahlzeiten-Produzenten bedienen. Dass die Preise für Kartoffeln auch in Belgien derzeit hoch liegen, ist eine Folge des schlechten Wetters im vergangenen Frühjahr.

Durch die enormen Regenmengen konnten viele Kartoffelfelder nicht geerntet werden und die Knollen blieben schlicht und einfach im Boden. Das sorgt natürlich jetzt für geringere Mengen am Markt.

Belgapom befürchtet, dass sich der Tonnenpreis in der kommenden Woche bis auf 650 € erhöhen könnte. Das wäre ein absoluter Rekord in Belgien. Händler, die hierzulande einen Vertrag mit einem Bauern oder einem landwirtschaftlichen Großunternehmen haben, zahlen aktuell nur rund 280 € für eine Tonne Kartoffeln.

Im Geschäft dürften die Kartoffeln nicht unbedingt teurer werden, so Christophe Vermeulen von Belgapom: „Das ist eine andere Kartoffelsorte.“ Die Preise für eine Portion Fritten an der Bude oder in der Snackbar allerdings könnte kurzfristig wieder steigen, so Vermeulen, denn die Frittenbuden beziehen ihre Kartoffelstäbchen in erster Linie über den Großhandel, der am freien Markt einkauft. 

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