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Das König Baudouin-Stadion am Heizel-Komplex in Brüssel
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Politik

Nations League: Die Roten Teufel dürfen im September nicht in Brüssel gegen Israel spielen

Die Stadt Brüssel hat „nach sorgfältiger Analyse“ beschlossen, dass die Nations League-Begegnung zwischen der belgischen und der israelischen Nationalmannschaft im September im König Baudouin-Stadion (Foto) nicht stattfinden darf. „Die humanitäre Lage und die Sicherheitssituation durch den Gaza-Konflikt machen es unmöglich“, verlautet aus dem Brüsseler Rathaus dazu.

Andreas Kockartz
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Der Belgische Fußballverband KBVB hatte schon vor einiger Zeit beschlossen, für diese Begegnung keine Karten für das Heimspiel der Roten Teufel gegen Israel in der Nations League am 6. September anzubieten.

Jetzt greift auch die Stadt Brüssel ein, wie unsere Kollegen der VRT-Redaktion Sporza melden. Die Behörden in der Hauptstadt halten das Risiko für zu groß, dieses Spiel angesichts des Krieges zwischen Israel und der palästinensischen Terrororganisation Hamas im König Baudouin-Stadion stattfinden zu lassen.

„Angesichts der dramatischen Lage um Nahen Osten hält es das Bürgermeister- und Schöffenkollegium der Stadt Brüssel für unmöglich, um einen sehr risikoreichen Wettstreit auf ihrem Grundgebiet zu organisieren“, heißt es dazu in einer Mitteilung.

Weiter wird angeführt, „dass wir nach einer sorgfältigen und tiefgreifenden Analyse feststellen mussten, dass ein solches Spiel in unserer Hauptstadt in diesen besonders unruhigen Zeiten zweifellos zu großen Demonstrationen und zu Gegendemonstrationen führen würde.“ Dadurch könne sie Sicherheit der Zuschauer, der Spieler, der Brüsseler uns der Polizeikräfte in Bedrängnis geraten.  

Der Fußballverband sucht jetzt in Belgien nach einem anderen Stadion, in dem das Spiel Belgien gegen Israel gesichert und vielleicht ohne Publikum stattfinden könnte. OHL Löwen hat bereits abgewunken. AA Gent hatte vor einiger Zeit gegen Maccabi Haifa vor leeren Rängen gespielt. Grundsätzlich ist aber fraglich, ob dieses Spiel angesichts der geopolitischen Aktualität und der damit verbundenen Sicherheitsfrage überhaupt stattfinden kann und soll. 

So sieht das Nationalstadion aus, bevor die Roten Teufel spielen

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