Nach dem sich die flämischen Christdemokraten CD&V, die flämischen Sozialisten Vooruit und die flämischen Nationaldemokraten N-VA am Mittwoch dazu bereiterklärten, zu Koalitionsgesprächen bereit zu sein, wird hier ein Gang zugelegt. Informator Bart De Wever (N-VA) übergibt den Stab jetzt seinem Parteikollegen Matthias Diependaele (Foto), dem scheidenden flämischen Finanzminister. De Wever macht auf belgischer Bundesebene weiter.
Neben Regierungsbildner Diependaele werden die Nationaldemokraten N-VA bei diesen Gesprächen von den scheidenden Landesministern für Umwelt, Zuhal Demir und für Bildung, Ben Weyts vertreten, sowie von der flämischen Abgeordneten Annick De Ridder. Flanderns Ministerpräsident Jan Jambon zieht es an der Seite von Parteichef Bart De Wever auf die belgische Bundesebene.
Die CD&V wird bei den flämischen Koalitionsverhandlungen von der bisherigen Gesundheits- und Wohlfahrtsministerin Hilde Crevits und vom scheidenden Landesminister für Arbeit, Jo Brouns.
Die flämischen Sozialisten gehen mit einem dreiköpfigen Team in die Koalitionsverhandlungen für eine neue flämische Landesregierung mit der N-VA und der CD&V und zwar mit der Vorsitzenden Melissa Depraetere, mit dem führenden Parteipolitiker Conner Rousseau und mit der scheidenden belgischen Ministerin für Entwicklungszusammenarbeit, Caroline Gennez.
Das bedeutet, so die Kommentare von verschiedenen Beobachtern, dass Bart De Wever die Bemerkungen und Ergänzungen, die die CD&V und Vooruit zu dessen Startnote angenommen hat.
