Brüssel ist um eine touristische Attraktion reicher. Seit einigen Tagen werden hier wieder Touristen mit einer Kutsche durch das historische Zentrum der belgischen Hauptstadt gefahren. Doch diese Kutsche wird mit einem Elektromotor angetrieben. Vor einigen Jahren hatte man hier äußerst umstrittenen den Einsatz von Pferdekutschen beendet. Jetzt ist Brüssel die erste europäische Stadt mit einer solchen E-Kutsche. Und diese findet Beachtung.
Brüssel hat die allererste Touristenkutsche, die elektrisch fährt und nicht von Pferden gezogen wird
2022 beschloss Thibault Danthine, der damalige Betreiber der klassischen touristischen Pferdekutschen von Brüssel, dieses Angebot zu beenden. Er tat dies nicht nur aus Gründen des Personalmangels, sondern aufgrund der anhaltenden Kritik an der Nutzung von Pferden zu kommerziellen Zwecken in einem ungeeigneten Umfeld.
Doch Danthine wollte sein Metier nicht einfach so aufgeben und kam auf die Idee, es mit elektrisch betriebene Kutschen zu versuchen. Die Stadt Brüssel war von dieser Idee begeistert, wie Handels- und Tourismusschöffe Fabian Maingain (Défi) dazu sagte: „Bei der Suche nach nachhaltigen Alternativen hat uns der Vorschlag von Danthine überzeugt. Das ist etwas neues mit Respekt vor dem Kulturerbe.“
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Elektrische Kutschen sind längst nichts neues mehr, doch im Einsatz für Fiaker zu touristischen Zwecken ist Brüssel hier europäischer Vorreiter.
Brüssel und Betreiber Thibault Danthine hoffen, dass man pro Jahr bis zu 15.000 Gästen die historische Innenstadt auf diese Weise zeigen kann. Eine Fahrt kostet 70 € (für Einzelpersonen oder für Gruppen und Familien). Vorerst ist eine elektrische Kutsche in Betrieb und im Sommer soll eine zweite E-Kutsche zum Einsatz kommen. Insgesamt hat die Stadt Brüssel 3 dieser Kutschen bestellt.
