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Schwere Explosion im Antwerpener Stadtteil Hoboken: 4 Tote und 5 Verletzte, noch eine Person wird vermisst - König Philippe am Unglücksort

Am Donnerstagmorgen hat eine schwere Explosion einen Teil eines mehrstöckigen Wohnhauses im Antwerpener Stadtteil Hoboken weggesprengt. Dabei kamen mehrere Menschen ums Leben. Fünf Menschen wurden verletzt. Bisher wurden vier Tote geborgen, eine Person wird noch in den Trümmern vermisst. Die Ursache des Unglücks konnte noch nicht festgestellt werden. Gemeinsam mit Bürgermeister Bart De Wever (N-VA) und mit Innenministrin Annelies Verlinden (CD&V) besuchte König Philippe am Freitag den Unglücksort und dankte den Rettungskräften für ihre Arbeit (Video oben). 

Martina Luxen Andreas Kockartz Belga
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"Es handelt sich um ein vierstöckiges Gebäude. Die beiden obersten Stockwerke wurden durch die Explosion komplett weggesprengt", sagt Ninke Neirynck von der Antwerpener Feuerwehr. Die Feuerwehrleute konnten die Bewohner schnell aus den Trümmern befreien. Ein 44-jähriger Mann wurde kurz nach der Explosion tot aufgefunden. Kurz nach 17 Uhr fanden die Rettungskräfte ein weiteres Todesopfer. Wer die Person ist, wurde noch nicht bekanntgegeben. 

Drei Personen wurden schwer und zwei weitere leicht verletzt. Noch immer wird eine Person in den Trümmern vermisst. 

Die Behörden hatten am Donnerstag den medizinischen Interventionsplan ausgelöst. Die Feuerwehr musste das Gebäude in erster Linie sichern und stabilisieren, bevor die Suche nach möglichen weiteren Opfern  fortgesetzt werden konnte. Dabei wurden das Dach und die erste Etage abgetragen. 

Die Straße ist für den Verkehr gesperrt. Auch der Tramverkehr wurde unterbrochen. Die Rettungsdienste bitten die Bevölkerung darum, das Gebiet zu meiden.

Antwerpens Bürgermeister Bart De Wever zeigte sich am Donnerstag angesichts der Schäden nach der Explosion entsetzt
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Wie es zu der Explosion kommen konnte, ist noch unklar. Laut Gasnetzbetreiber Fluvius waren die Gaszähler noch intakt. Das bedeutet, dass die Explosion nicht dort stattgefunden hat, wo die Gasleitung in das Gebäude führt.  

Die Staatsanwaltschaft hat einen Untersuchungsrichter angestellt, der wegen fahrlässiger Tötung und Körperverletzung ermittelt.

Bürgermeister Bart De Wever (N-VA, Foto unten 2. v. r.) ist zusammen mit der Provinzgouverneurin Cathy Berx (CD&V) vor Ort.

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