Am letzten Abend der Leichtathletik-Europameisterschaften haben die belgischen Athletinnen und Athleten drei weitere Medaillen errungen. Die 4x400-Meter-Staffel der Männer holte Gold, während ihre Kolleginnen eine Bronzemedaille gewannen. Die Überraschung des Abends lieferte Jochem Vermeulen ab: Dank eines fulminanten Endspurts holte Vermeulen, der nur dank einer Klage ins Finale kam, Silber über 1500 Meter.
Leichtathletik-Europameisterschaften: 3 Medaillen für Belgien - Eine für die 4x400-Meter-Staffel
Die belgischen Tornados sind am Mittwochabend ihrer Favoritenrolle auf den Leichtathletik-Europameisterschaften in gerecht geworden und holten sich den Titel. Die belgischen Männer im 4x400-Meter-Lauf haben zum vierten Mal in den letzten fünf Europameisterschaften Gold geholt. Mit Alexander Doom, dem Einzelmeister über 400 Meter, düsten die Belgier in 2:59:84 zum Titel.
Die Dominanz der belgischen Tornados bei den Europameisterschaften ist beispiellos. Seit 2012 haben sie nur bei der letzten Europameisterschaft die Goldmedaille verpasst. Damals verwies Großbritannien das belgische Quartett in einem spannenden Sprint auf den zweiten Platz.
Weniger als eine halbe Stunde zuvor holten die belgischen Cheetahs in 3:22,95 Bronze. Schneller waren nur die Niederländerinnen (Gold) und Irinnen (Silber). In den vergangenen Jahren mussten die belgischen Läuferinnen sich immer mit Ehrenplätzen zufriedengeben: Platz 4 im Jahr 2018 in Berlin oder noch Platz 4 im Jahr 2022 in München. In Rom aber landeten sie endlich auf dem Siegertreppchen. (Foto unten).
Noch besser lief es für die belgische Delegation, als Jochem Vermeulen bei den 1.500 Metern für eine riesige Überraschung sorgte. Der unschlagbare Jakob Ingebrigtsen gewann, aber Vermeulen (Foto, Mitte) holte Silber in persönlicher Bestzeit.
