Mit sechs Medaillen, darunter drei Mal Gold, blickt Belgien auf eine der erfolgreichsten Leichtathletik-Europameisterschaften je zurück. Profisport-Koordinator Rutger Smith sieht den Olympischen Spielen von Paris zuversichtlich ins Auge: "Die Staffelläufe könnten der Auftakt zu fantastischen Spielen sein."
Große Zufriedenheit im belgischen Lager nach der Leichtathletik-EM: “Sehr gute Generalprobe für Paris”
Am letzten Abend der Leichtathletik-Europameisterschaften in Rom konnte Belgien die Medaillenzahl von drei auf sechs verdoppeln: Es gab drei Mal Gold: für Nafi Thiam (Foto, unten rechts), für Alexander Doom und für die Belgian Tornados, ein Mal Silber für Jochem Vermeulen und zwei Mal Bronze für Noor Vidts (Foto, unten links) und für die Belgian Cheetahs.
"Drei Medaillen, aber es hätten leicht mehr sein können. Insgesamt haben wir hier eine tolle Leistung gezeigt. Nicht nur an diesem Abend, sondern während des gesamten Turniers."
"Wir können von einer sehr guten Generalprobe für Paris sprechen. Viele Athleten sind entweder das olympische Limit gelaufen oder haben ihre olympische Wertung verbessert.
"Ich denke also, dass wir eine Rekordzahl von Athleten entsenden werden, vor allem im Vergleich zu Tokio."
Wer sind die belgischen Anwärterinnen und Anwärter in Paris?
"Wir haben natürlich Nafi, aber auch Noor ist sehr stark im Rennen. Dann haben wir die 4x400 Meter mit einem entfesselten Doom (Foto oben: Alexander Doom holt mit den Tornados Gold bei den Europameisterschaften in Rom). Vielleicht kann er auch in einem Einzellauf gewinnen. Und in Manchester hat mich auch Bashir (Abdi, Foto unten rechts) im Langstreckenlauf wieder überzeugt."
"Medaillen kann man nicht bestellen, aber das sollte unser Hauptziel sein. Mit hoffentlich Überraschungen, wie bei diesem Turnier auch."
Smith verweist dann unter anderem auf Jochem Vermeulen, der sich mit Silber über 1500 Meter selbst übertraf. "Er hatte in diesem Jahr schon einige tolle Rennen gelaufen. Aber die Mittelstrecke ist eine schwierige Strecke."
