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Inland
Wirtschaft

Logistikkonzern FedEx will 385 Stellen in Belgien abbauen

Der Kurier- und Logistikdienstleister FedEx will in Belgien 385 Arbeitsplätze abbauen, um Kosten zu sparen. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch während eines Sonderbetriebsrats mit. 

Jens Van Reet
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Nach Angaben der Gewerkschaften würden die Einsparungen den Brucargo-Frachtflughafen in Zaventem betreffen, wo FedEx rund 1.000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Niederlassung in Lüttich sei nicht betroffen.

In einer Pressemitteilung sagt das US-Unternehmen, dass es europaweit 1.700 bis 2.000 Stellen im Backoffice und in den kaufmännischen Teams abbauen wolle. „Wir wissen, dass dies eine schwierige Nachricht für unsere Mitarbeiter ist, aber diese Schritte sind entscheidend, um unser Geschäft in Zukunft zu stärken."

Die Gewerkschaften informieren die Belegschaft über die Ankündigung, sagt Kris Vanden Bossche von der Gewerkschaft ACV Puls. Das Renault-Verfahren, das bei größeren Umstrukturierungen in Belgien immer zum Einsatz kommt, wird eingeleitet.

„Wir vermuten, dass dies immer noch eine Folge der Übernahme von TNT Express im Jahr 2016 ist, die nicht die erwarteten Gewinne lieferte", sagt Vanden Bossche.

"Es ist bereits die fünfte Umstrukturierung seit dieser Übernahme und wir befürchten, dass es nicht die letzte sein wird. Deshalb wollen wir ein starkes Signal setzen, dass es genug ist. Die Mitarbeiter leben seit Jahren in ständiger Unsicherheit."

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