In Koningshooikt bei Lier in der Provinz Antwerpen bleiben 250 Arbeitsplätze beim insolventen Busbauer Van Hool nach der Teilübernahme durch die VDL Groep erhalten. Das teilte das Unternehmen in einer Pressemitteilung mit. Insgesamt werden 1.600 Arbeitsplätze gerettet, der größte Teil davon in der Fabrik von Van Hool in Nordmazedonien.
Nach der Übernahme von Van Hool durch VDL: Nur 250 Mitarbeiter behalten ihren Arbeitsplatz
Beträge, die mit der Übernahme durch VDL Groep verbunden sind, werden nicht bekanntgegeben. Mit den Gewerkschaften wurde nach wochenlangen Verhandlungen eine Einigung über die Arbeitsbedingungen erzielt.
Das niederländische Unternehmen ist nicht neu auf dem belgischen Markt. VDL liefert bereits seit Jahren beispielsweise an die öffentliche flämische Verkehrsgesellschaft De Lijn. Laut VDL werden durch die Übernahme insgesamt 1.600 Arbeitsplätze in der europäischen Busindustrie gerettet: 250 in Belgien und 1.350 in Nordmazedonien. Für den Standort in unserem Land will VDL 250 ehemalige Mitarbeiter von Van Hool einstellen. Das ist etwas weniger als die „300 bis 600“, die VDL Anfang dieses Jahres versprochen hatte.
Für den Standort in Koningshooikt werden nur Mitarbeiter für „Teileproduktion, Aftersales, Einkauf, Entwicklung und Finanzen“ eingestellt. Daraus lässt sich ableiten, dass die Montage von Bussen aus Lier verschwindet. Die Busproduktion wird in anderen VDL-Standorten in Belgien (unter anderem in Roeselare) und in Nordmazedonien stattfinden.
Alle geistigen Eigentumsrechte, Werkzeuge und Maschinen, die einst im Besitz von Van Hool waren, gehören ab Dienstag der VDL-Gruppe.
