Die großen Wahlsieger im Süden des Landes, die französischsprachigen Liberalen der MR und die christlichsoziale Partei Les Engagés, kündigten auf einer Pressekonferenz an, dass sie eine wallonische Regierung bilden wollen. Sie möchten sich außerdem für die Regierungsverhandlungen auf den anderen Ebenen zusammenschließen.
MR und Les Engagés wollen Koalition in der Wallonie eingehen und ihre Kräfte in einer föderalen Regierung bündeln
Jens Van Reet
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MR und Les Engagés wollen in einer Brüsseler und einer föderalen Regierung zusammenarbeiten. "Wir sind ein Block", sagte MR-Chef Georges-Louis Bouchez.
Die Verhandlungen über den Koalitionsvertrag beginnen sofort. Zwischen 2017 und 2019 bildeten die beiden Parteien schon einmal eine Regierung in der Wallonie. Die Partei hat in den letzten Jahren unter dem neuen Vorsitzenden Maxime Prévot und dem neuen Namen (früher cdH) einen Wandel erlebt. Sie hat jetzt ein klares Mitte-Rechts-Profil. Dies erleichtert die Zusammenarbeit mit der rechtsliberalen MR.
MR und Les Engagés verfügen zusammen über eine Mehrheit von 43 Sitzen im wallonischen Parlament.
