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Georges Gilkinet

Welche namhaften Politiker wurden nicht gewählt oder verschwinden aus den Parlamenten?

Für einige bekannte Politikerinnen und Politiker waren die Wahlen am Sonntag eine Enttäuschung. Vor allem bei den französischsprachigen Grünen (Ecolo) wurden einige Spitzenpolitiker nicht gewählt. Erfahren Sie hier, welche "großen" Namen einen Sitz im Parlament verpasst haben oder nicht zurückkehren werden.

Jens Van Reet
Veröffentlicht:

Open VLD

Die Partei von Premierminister Alexander De Croo, Open VLD, war eindeutig der Wahlverlierer. Aufgrund des schlechten Ergebnisses wird der ehemalige flämische Minister Marino Keulen nicht ins flämische Parlament zurückkehren können. In der Provinz Limburg lag er auf dem zweiten Platz, aber nur Ministerin Lydia Peeters kommt ins Parlament.

In der Provinz Ostflandern ist der Abgeordnete Jean-Jacques De Gucht der bekannteste, der es nicht ins flämische Regionalparlament geschafft hat. Auch Musikmanager Bob Savenberg gelang es nicht, wiedergewählt zu werden.

Andere bekannte Liberale, die wir nicht wiedersehen werden oder die nicht gewählt wurden, sind der ehemalige Kammer-Vorsitzende und Vater des Premierministers Herman De Croo, der Schauspieler Marijn Devalck sowie Goedele Liekens. Sie hatten alle keinen günstigen Wahlplatz auf der Liste bekommen.

Groen

Auch die flämischen Grünen gehören zu den Wahlverlierern, müssen aber wenig bekannte Vertreter aufgeben, weil die meisten bereits im Vorfeld angedeutet hatten, dass sie nicht mehr für ein nationales oder regionales Mandat kandidieren. Dies gilt für den Abgeordneten Wouter De Vriendt, den ehemaligen Parteivorsitzenden Björn Rzoska und die Abgeordnete im flämischen Regionalparlament Elisabeth Meuleman.

Ecolo

In Namur wurde der Spitzenkandidat der französischsprachigen Grünen Georges Gilkinet nicht wieder in die Kammer gewählt. Gilkinet ist stellvertretender Premierminister und Transportminister und wird nach 17 Jahren aus der Kammer verschwinden.

Auch Co-Vorsitzender Jean-Marc Nollet wurde nicht wiedergewählt.

CD&V

Walter De Donder, Bürgermeister von Affligem (Flämisch-Brabant) und bekannter Studio 100-Schauspieler, schaffte es für die christlich-demokratische CD&V nicht in die Kammer. Er stand auf Platz 3 der Parlamentsliste in Flämisch-Brabant. Vor 5 Jahren verpasste De Donder auch einen Parlamentssitz.

Auch der ehemalige VRT-Journalist Peter Verlinden schaffte es nicht auf die europäische Liste.

Weitere große Namen, die nicht wiedergewählt wurden, sind der ehemalige Parteivorsitzende Joachim Coens und der Fraktionsvorsitzende Servais Verherstraeten. Sie hatten beide keinen günstigen Wahlplatz auf der Liste bekommen.

Vooruit

Die flämischen Sozialisten (Vooruit) gehörten am Sonntag zu den Gewinnern. Trotzdem wurde der Parlamentsabgeordnete Ben Segers nicht wiedergewählt. Er stand auf Platz 4 der Antwerpener Kammerliste.

Auch Damienne Tant schaffte es nicht. "Ons Damienne" ist die Frau des ehemaligen Ministers Bert Anciaux. 

N-VA

Die N-VA ging als Sieger aus den Wahlen hervor und muss daher nicht auf Spitzenkandidaten verzichten.

Voor U

In der Provinz Flämisch-Brabant verpasst Els Ampe einen Sitz in der Kammer. Ampe war viele Jahre Mitglied der Open VLD. Im vergangenen Jahr verließ sie die flämischen Liberalen und gründete eine eigene Partei, Voor U. Die Partei konnte nirgendwo die Fünf-Prozent-Hürde überwinden.

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