Flandern, die Wallonie und die Brüsseler Region haben miteinander vereinbart, dass man weiter an der Einführung eines Dosen- und Flaschenpfands arbeiten will. Trotz unterschiedlicher Vorstellungen der drei zuständigen Minister und dem Ausbleiben eines politischen Abkommens ist vorgesehen, dies bis zum Jahreswechsel oder spätestens bis 2026 in Belgien einzuführen, schreibt die frankophone Tageszeitung Le Soir dazu.
Länder und Regionen in Belgien arbeiten weiter am Dosen- und Flaschenpfand
Die Interregionale Verpackungs-Kommission (IVC) soll jetzt die praktischen Details ausarbeiten, damit das ein Pfand für Getränkedosen und -flaschen im Zeitraum 2025-2026 in Belgien eingeführt werden kann.
Am 5. Juli wird die IVC den Regionen vorstellen, wie das Ganze ablaufen könnte bzw. wie sie ihre Arbeit organisieren wird. Ziel ist, bis Ende 2024 einen Plan zu haben, damit der Prozess der Einführung eines Dosenpfandes und des dazu gehörenden gesetzlichen Rahmens Anfang 2025 anlaufen kann.
Ende 2025 oder Anfang 2026 soll das Pfand für Getränkeverpackungen in Form von Dosen oder Flaschen dann eingeführt werden, wenn alles nach Plan verläuft.
