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Die historische Universitätshalle der KUL ist von außen und innen vandalisiert

Die Anti-Israel-Proteste an Belgiens Universitäten werden rauer

Pro-palästinensische Aktivisten haben in der Nacht zum Freitag die historische Universitätshalle der Katholischen Universität in Löwen mit Parolen beschmiert und sie haben dort Plakate angeklebt. Auch an den Universitäten von Antwerpen und Brüssel werden die Proteste rauer. In Gent droht die polizeiliche Räumung eines besetzten Unigebäudes. 

Andreas Kockartz
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In der Nacht zum Freitag sind pro-palästinensische Aktivisten in das Universitätsgebäude der KU Leuven in der Naamsestraat eingebrochen, um die historische Halle dort mit Parolen zu beschmieren und um dort Plakate anzukleben.

Sie fordern damit ein sofortiges Ende jeglicher Zusammenarbeit mit israelischen Einrichtungen vor dem Hintergrund des Gaza-Konflikts. Auf den Plakaten wird die Löwener Uni beschuldigt, sich am dort stattfindenden Völkermord zu beteiligen.

Die KU Leuven „bedauert diese Form des Vandalismus deutlich“. In der Universität wird seit rund einem Monat die Rechtsfakultät besetzt. Die protestierenden Studierenden werfen der Uni vor, sich in der Frage von Kooperationen mit israelischen Einrichtungen nicht zu bewegen.

Proteste auch an anderen Universitäten

Am Donnerstag beschmierten Aktivisten bereits die Mensa der flämischen Freien Universität Brüssel (VUB) mit ähnlichen Parolen. Auch an den Universitäten von Antwerpen (UAntwerpen), Lüttich (ULG) und Gent (UGent) wird weiter gegen die Zusammenarbeit der Einrichtungen mit israelischen Unis oder Unternehmen protestiert.

In Gent droht eine polizeiliche Räumung eines Unigebäudes, das seit Wochen besetzt wird. Hier haben pro-palästinensische Aktivisten ein Zeltlager errichtet. Verhandlungen mit und Zugeständnisse dem Rektorat haben keine Lösung erbracht, da sich die Aktivisten als nicht kompromissbereit erweisen. 

Protestlager an der UGent

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