Die EU-Zuschüsse sollen die Begrünungsarbeiten in der ostflämischen Stadt Gent beschleunigen. Damit Wasser wieder in den Boden eindringen kann, sollen Beton oder erhärtete Oberflächen an einigen Stellen entfernt und durch natürliche oder porösere Beläge ersetzt werden. Neben einer wissenschaftlichen Studie über die Renaturierung werden auch Pilotprojekte in drei benachteiligten Stadtteilen gestartet.
Gent erhält EU-Zuschüsse in Höhe von 5 Millionen Euro für die Renaturierung der Stadt
Martina Luxen
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Die Stadt Gent wurde aus über 122 Nachhaltigkeitsprojekten ausgewählt und erhält jetzt 5 Millionen Euro an EU-Fördermitteln, um die Arbeiten schneller abzuschließen.
Gent wird die bereitgestellten EU-Gelder unter anderem dazu verwenden, in den nächsten vier Jahren eine wissenschaftliche Studie in Zusammenarbeit mit der Universität Gent und der Hochschule Gent durchzuführen. Dabei sollen die renaturierbaren Zonen erfasst und in eine Karte eingetragen werden. Diese Maßnahme soll die Stadt besser vor Überschwemmungen und in Dürreperioden schützen.
Zu den Stadtbezirken, in denen die Renaturierungsmaßnahmen erwogen werden, gehören Ledeberg (Foto) und der Stadtteil Sluizeken-Tolhuis-Ham.
