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Streik bei De Lijn in Flandern: 6 von 10 Bussen im öffentlichen Nahverkehr nicht im Dienst

Aufgrund eines von der sozialistischen Gewerkschaft ABVV initiierten Streiks bleiben am Montag fast 6 von 10 Bussen der Nahverkehrsgesellschaft De Lijn im Depot. Vor allem Ostflandern ist von diesem Streik betroffen. Auch in Wallonien ist mit Störungen im TEC-Netz zu rechnen. In Brüssel bei der MIVB/STIB SIND keine Auswirkungen zu erwarten. Auch die belgische Bahn bleibt verschont.

Martina Luxen Belga
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Die sozialistische Gewerkschaft will mit dem Streik gegen die europäischen Haushaltsregeln protestieren. 

Weniger als eine Woche vor den Wahlen am 9. Juni erklärt die sozialistische Gewerkschaft ABVV -FGTB, sie wolle „ein letztes Signal an die Bevölkerung senden“. Die Gewerkschaft protestiert insbesondere gegen die europäischen Haushaltsregeln. Aktionen sind unter anderem in Brügge, Brüssel, Aalst, Genk, Namur, Mons und Lüttich geplant.   

Übersicht

In Flandern werden durchschnittlich 57 Prozent aller Busse und Straßenbahnen nicht fahren, berichtet De Lijn. Dies entspricht etwas weniger als 6 von 10 Bussen.

In Ostflandern sind die Auswirkungen am stärksten sein, wo etwas weniger als die Hälfte aller Busse und Straßenbahnen im Einsatz sind.  

Auch bei der wallonischen Gesellschaft für öffentlichen Verkehr TEC werden Störungen erwartet. Nicht so in Brüssel auf dem MIVB/STIB-Netz. Auch die Züge sollten normal fahren

Probleme mit der Routenplaner-App am Montag

De Lijn weist darauf hin, dass ein alternativer Fahrplan entwickelt wurde, so dass keine Dienste ausfallen werden. Der alternative Fahrplan wurde in den Routenplaner auf der Website von De Lijn und in die App integriert. De Lijn teilte jedoch am Montagmorgen mit, dass es Probleme mit dem Routenplaner gab.

Unzumutbar

Die Vereinigung der Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs TrainTramBus hält den Streik für unzumutbar. 

„Bei allem Respekt für das Streikrecht und die Anliegen der sozialistischen Gewerkschaft: Es sind weder die Passagiere noch De Lijn, die über die Einsparungen entscheiden. Es ist ein Fehler, seine Unzufriedenheit an die einfachen Arbeiter, die Schüler und die Bürger zu richten. Sie sind es, die die Nachteile dieser Aktion am stärksten zu spüren bekommen, und nicht die Entscheidungsträger der europäischen Institutionen“.

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