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Taucher aus Flandern inspizierten in Polen das Wrack der "Charlesville" aka "Georg Büchner"

Der Taucherclub Diothron aus Merksem, ein Ortsteil von Antwerpen, haben im polnischen Teil der Ostsee das Wrack der dort 2013 gesunkenen „Charlesville“ inspiziert. Bei dem Schiff handelt es sich um das letzte Kongoboot aus Belgien, das lange Jahre als Schulschiff und Jugendherberge im Hafen von Rostock gelegen hat. Inzwischen gehört dieses Schiff bzw. Wrack zum maritimen Kulturerbe von Flandern.

Andreas Kockartz
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Die Taucher aus Merksem waren von ihrem Tauchgang an der „Charlesville“ begeistert, auch wenn ihnen die polnischen Behörden einiges an Schwierigkeiten besorgten. Letztendlich konnten sie nur einen von drei geplanten Tauchtagen nutzen.

Aber, die beiden Tauchgänge in der Ostsee scheinen sich gelohnt zu haben. Die „Charlesville“, in Ostdeutschland auch als „Georg Büchner“ bekannt, liegt seit 11 Jahren in polnischem Gewässer auf Grund. In dieser Zeit scheint einiges aus dem Schiff schon geplündert worden zu sein.

(Lesen Sie bitte unter dem Foto weiter)

Schiffsreisen zwischen Belgien und der Kolonie im Kongo

Die „Charlesville“ war das letzte noch existierende Kongoboot. Das in Antwerpen gebaute Schiff verband während der belgischen Kolonialzeit zwischen 1951 und 1967 die Häfen von Antwerpen und Matadi. Eine Rettung durch die flämischen Behörden gelang nicht und das Schiff wurde von einem Schrotthändler aus Litauen erworben. Auf dem Weg dorthin sank die „Charlesville“ aka „Georg Büchner“.

Jetzt wollen die Mitglieder des Taucherclub Diothron das Wrack, dass zum maritimen Kulturerbe von Flandern gehört, nach und nach bei weiteren Tauchgängen fotografisch dokumentieren. Es gab kurzzeitig nach dem Sinken des Schiffes sogar Überlegungen, die „Charlesville“ als Wrack wieder nach Antwerpen zu holen. 

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