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Inland
Wirtschaft

Fischerei: Fangquoten für Seezunge für die belgische Fischerei wird angehoben

Es sieht danach aus, als dass die belgischen Fischer in diesem Jahr mehr Seezunge fangen dürfen. Die Fangquoten für diese Fischart wird ab Juni angehoben. Zunächst sah es so aus, als ob 2024 überhaupt keine Seezunge gefangen werden darf, doch es wurde eine Anpassung vorgenommen.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Unter dem Impuls von Flanderns Fischereiministerin Hilde Crevits (CD&V) wird der Fang von Seezunge zugelassen und die Fangquote erhöht. Offenbar ergaben Untersuchungen, dass sich der Bestand an Seezunge in der Irischen See, wohin die belgische Fischereiflotte ausläuft, deutlich erholt hat.

Das würde bedeuten - wenn der Vorschlag von Flanderns Fischereiministerin Crevits bei der EU durchkommt - dass die Belgier dieses Jahr 281 ab Juli Tonnen Seezunge fangen dürfen (2023 lag die Quote für die hiesigen Fischer bei 270 Tonnen).

Ob diese Quotenanhebung auch Auswirkungen auf den Preis für Seezunge im Groß- und Einzelhandel haben wird, bleibt abzuwarten.

Die flämische Fischereiministerin ist de facto für die gesamte belgische (Hochsee)Fischerei zuständig, da die hiesige Nordseeküste auf flämischen Grundgebiet liegt. Damit vertreten die flämischen Fischereiminister auch die dahingehenden Interessen Belgiens bei der Europäischen Union. 

Auf Seezungenfang in der Irisischen See (Archivfoto)

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