Zum Hauptinhalt springen

Wahlen ’24: Vlaams Belang ist gegen "massenhaftes" elektrisches Fahren

In einer VRT NWS-Wahlsendung nahm Tom Van Grieken (Foto unten), der Vorsitzende der flämischen rechtsradikalen Partei Vlaams Belang, Stellung zur Wende hin zu mehr elektrischen Autos zum Schutz des Klimas. Davon halten die Rechtspopulisten offenbar nicht viel, wie aus einer Frage eines Wählers ersichtlich wurde.

Andreas Kockartz
Veröffentlicht:

Ein Wähler aus dem Publikum sagte, dass er einen 13 Jahre alten Dieselwagen fahre: „Ich würde gerne etwas für die Umwelt tun, doch momentan sind elektrische Autos viel zu teuer.“

Darauf antwortete Landeswirtschaftsminister Jo Brouns von den flämischen Christdemokraten CD&V: „Derzeit unterstützen wir elektrische Dienst- und Firmenwagen steuerlich zu 100 % und diese Fahrzeuge sind von der Gebühr für die Anmeldung von Neuwagen befreit. Und es gibt steuerliche Vorteile für Ladestationen am Haus. Und eine flämische Prämie gibt es auch.“

Brouns geht davon aus, dass sich der Markt für E-Autos bald anpassen werde. Dies sei nur eine Frage von Jahren.

Doch Vlaams Belang-Parteichef Tom Van Grieken sah dies nicht so rosig: „Wir halten nicht so viel davon, die Elektrifizierung aufzudrängen. Stellen Sie sich vor, dass wir morgen alle elektrisch fahren werden. Unser Netz ist dafür nicht fertig. Wir haben keine Ladestationen. Wir können das nicht schaffen.“

Seine Partei sei frustriert darüber, dass all die gutgemeinten, grünen und elektrischen Maßnahmen praktisch asoziale Maßnahmen seien.  

Tom Van Grieken (Vlaams Belang)

Lesen Sie mehr über

Meistgelesen

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5